Lage in Syrien
USA versprechen Rebellen Millionenhilfe

Die anhaltende Gewalt in Syrien führt auch zu Versorgungslücken. Die USA sicherten jetzt erneut Millionen nichtmilitärische Hilfe zu - für die Rebellen. Das passt Russland nicht. Unterdessen gehen die Kämpfe weiter.
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New York/BeirutUS-Außenministerin Hillary Clinton hat den syrischen Rebellen am Freitag weitere Unterstützung in Millionenhöhe zugesagt. Die Regierung in Washington werde der Opposition 15 Millionen Dollar für nichtmilitärische Hilfe sowie 30 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe zur Verfügung stellen, sagte Clinton bei einem Treffen der "Freunde Syriens" am Rande der UN-Vollversammlung in New York.

Ziel der Zusammenkunft war es, die zersplitterte syrische Opposition zu einer besseren Zusammenarbeit zu bewegen. Clinton empfing am Freitag die Vertreter der "Freunde Syriens", zu der die USA, die Europäische Union und die Arabische Liga gehören. Sie kamen in New York mit mehreren Gesandte von syrischen Exilorganisationen zusammen.

Die USA haben den Rebellen bereits humanitäre Unterstützung von mehr als 130 Millionen Dollar sowie fast 45 Millionen Dollar an nichtmilitärischer Hilfe bereitgestellt. Das Geld fließt an unbewaffnete Oppositionsgruppen.

Dafür fand der russische Außenminister Sergej Lawrow scharfe Worte. Er sagte am am Freitagabend (Ortszeit) in New York, die Unterstützung der syrischen Opposition würde das Land „immer tiefer in eine verheerende Gewaltspirale stürzen“. Der Weg zum Frieden könne nur mit einem sofortigen Waffenstillstand, der Freilassung von Gefangenen und der Versorgung Notleidender beginnen. „Unter diesen Bedingungen könnte ein Dialog in Syrien zustande kommen.“

Russland, das einen wichtigen Marinestützpunkt in Syrien unterhält, hatte dem Regime von Baschar al-Assad vor kurzem noch Waffen für 460 Millionen Euro verkauft. Seit Beginn der Niederschlagung der Proteste sollen laut UN mindestens 20 000 Menschen getötet worden sein, andere Quellen sprechen von 30 000.

Der Außenminister aus Moskau kritisierte zudem westliche Sanktionen wie die gegen Syrien oder den Iran scharf. „Wir haben keinen Zweifel, dass solche Sanktionen ... die Einheit der internationalen Gemeinschaft schwächen und die Wirkung ihrer Bemühungen schwächen“, sagte Lawrow über nicht von den Uno beschlossene Sanktionen vor der Vollversammlung in New York.

Solche Sanktionen von nur einigen Staaten seien eine „grobe Verletzung“ der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Viele westliche Staaten hatten eigene Sanktionen gegen Syrien erlassen, nachdem Russland und China trotz Tausender Toter Resolutionen gegen das Regime in Damaskus abgelehnt hatten.

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  • Jetzt wissen wir es. USA gehört zu den Schurkenstaaten!
    Und was war doch gleich noch mal ein Friedensnobelpreis? Wir der jetzt auch an Terroristen verliehen?
    Wer kennt sich damit noch aus.

  • @Thomas
    Ich schätze Sie haben da etwas falsch verstanden. Russland muß Syrien helfen, da sie sonst als nächte "drann sind". Russland hat einfach keine Alternative, das ist für mich verständlich. USA usw. haben eine Alternative, sich nämlich raus zu halten, aber es geht eben nicht um Frieden, sondern darum letztlich Russland gänzlich zu umzingeln und fertig zu machen !

  • Völlig richtig, der Unruheherd liegt seit eh und je in Israel bei den Zionisten. Es soll ein Groß Israel entstehen - entsprechend vorchristlicher Zeit. Möglich ist das nur durch die Unterstürtzung der reichen Juden aus den USA !

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