Landwirte suchen Hilfe
Die Dürre ist Thema der EU-Agrarminister

Wegen der Dürre und der erwarteten Ernteausfälle bei den europäischen Bauern sollen die EU-Agrarminister am Dienstag in Brüssel über Hilfen für die Landwirte beraten.

Reuters BRÜSSEL/BERLIN. Deutschland, Frankreich und Italien wollten beim Treffen der Agrarminister über Unterstützung für die Bauern sprechen, sagten EU-Diplomaten. Die EU-Kommission solle Vorschläge machen, wie den Landwirten geholfen werden könne. Dabei könne es auch um Zahlungen aus dem Katastrophenfonds der Europäischen Union (EU) gehen. Aus Sicht Deutschlands gingen derartige Hilfen aber in der derzeitigen Situation noch zu weit, hieß es. Es könne aber auch um andere Maßnahmen gehen.

Nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe) könnten die Agrarminister in Brüssel etwa über das Vorziehen von Direktbeihilfen für die Bauern beraten, die üblicherweise erst im Winter gezahlt werden, sowie über die Genehmigung für nationale Beihilfen.

Der Deutsche Bauernverband hatte bereits Nothilfen gefordert. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, wollte am Montag mit Bundesagrarministerin Renate Künast (Grüne) auch über die Folgen der Trockenheit sprechen. Nach DBV-Angaben stellt die schlimmste Dürreperiode seit 1947 die Existenz zahlreicher Betriebe in Frage. In den besonders betroffenen Regionen in Ost- und Süddeutschland komme es zu Ernteausfällen von bis zu 80 Prozent.

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