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22.02.2005 
Truppenbesuch der First Lady

Laura Bush betont gute Beziehungen zu Deutschland

Einen Tag vor der Deutschland-Visite von US-Präsident George W. Bush hat sein Frau Laura bei einem Truppenbesuch im pfälzischen Ramstein die guten Beziehungen beider Länder betont. „Deutschland ist ein enger Freund und Verbündeter der USA“, sagte die First Lady am Dienstag vor rund 4000 amerikanischen Soldaten und deren Angehörigen auf dem US-Stützpunkt Ramstein.

HB RAMSTEIN. Deutsche und Amerikaner verbänden gemeinsame Werte und gemeinsame Interessen. „Als größter amerikanischer Stützpunkt außerhalb den USA ist Kaiserslautern ein Zeugnis der Partnerschaft zwischen unseren Staaten“, sagte Laura Bush. „Unser Militärbündnis schützt die Freiheit in der ganzen Welt“, so Laura Bush weiter. Und über die amerikanischen Soldaten: „Das US-Militär leistet überall auf der Welt hervorragende Dienste zur Sicherung des Friedens und der Freiheit und kämpft erfolgreich gegen den Terror.“

Nach der Landung in Ramstein hatte die First Lady am Morgen zunächst verwundete US-Soldaten im benachbarten Lazarett von Landstuhl besucht. Zum Mittagessen traf sie sich später mit Angehörigen der 230 Luftwaffen-Soldaten aus Ramstein, die derzeit im Irak im Einsatz sind.

In der Region um Kaiserslautern leben und arbeiten rund 48  000 amerikanische Soldaten und ihre Angehörigen. Ramstein diente dem US-Militär mit den dort stationierten Versorgungseinheiten als eine logistische Drehscheibe während des Irak-Krieges. Zahlreiche verwundete Soldaten wurden vom Irak aus nach Landstuhl ausgeflogen, wo die US-Armee das größte Lazarett außerhalb der USA betreibt.

US-Präsident Bush soll am Mittwochmorgen gegen 10.00 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen zu einem mehrstündigen Arbeitsbesuch in Deutschland eintreffen. In Mainz sind Gespräche mit Bundeskanzler Gerhard Schröder geplant. Bush hatte sich bereits vor seinem Besuch um eine Verbesserung der Beziehungen zu den Gegnern des Irak-Krieges in Europa durch entsprechende Interview-Äußerungen bemüht. Am Montag hatte Bush betont freundschaftlich Europa zum erneuerten Schulterschluss aufgerufen, um gemeinsam für Demokratie und Freiheit einzutreten. Wegen der Weigerung am Irak-Krieg teilzunehmen, war es zwischen Deutschland und den USA zu Spannungen gekommen.

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