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Laut Timoschenko: EU-Länder erwägen Hilfen für Ukraine

Nach den Worten der ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko erwägen Frankreich und andere EU-Staaten die Vergabe weiterer Not-Kredite an das osteuropäische Land. Dazu seien entsprechende Gespräche geführt worden, so Timoschenko. Widerspruch kommt aus dem französischen Wirtschaftsministerium.

Laut Julia Timoschenko erwägen die EU-Länder neue Finanzhilfen für die Ukraine. Quelle: dpa
Laut Julia Timoschenko erwägen die EU-Länder neue Finanzhilfen für die Ukraine. Quelle: dpa

HB KIEW. Sie habe bei Gesprächen in Paris eine Vereinbarung zur Sicherstellung von Krediten getroffen, sagte Timoschenko am Donnerstag bei einer Kabinettsitzung.

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Dem widersprach eine Person aus dem französischen Wirtschaftsministerium. Es gebe keine Vereinbarung, wonach Frankreich zugesichert habe, der Ukraine zu helfen, sagte die Person, die ungenannt bleiben wollte. Vielmehr wolle die Regierung in Paris den Ausgang der Verhandlungen des osteuropäischen Landes mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) abwarten. Dann werde gemeinsam mit den anderen EU-Ländern entschieden, was zu tun sei, sagte die Person der Nachrichtenagentur Reuters.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso schrieb in einem Brief an Timoschenko, die Staatengemeinschaft könnte über eine Bitte der Ukraine um Finanzhilfen beraten, falls die Unterstützung des IWF und der Weltbank nicht ausreiche. Die ukrainische Ministerpräsidentin hatte zuvor erklärt, Barroso habe bestätigt, dass alle großen EU-Länder zur Kooperation bereit seien, sobald die Ukraine mit dem IWF ein Programm beschlossen habe.

Im vergangenen Jahr hat der IWF der durch die Finanzkrise schwer angeschlagenen Ukraine einen Kredit von 16,4 Mrd. Dollar zugesagt. Die zweite Tranche des Geldes wurde aber ausgesetzt, da keine Einigung darüber erreicht wurde, wie das Programm realisiert werden soll.

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