Lebensmittelembargo
Russland dehnt Einfuhrstopp auf weitere Länder aus

Schon jetzt ist das Lebensmittelangebot in Russland knapp. Ein Embargo hält Nahrung aus dem Westen draußen. Nun wurde der Handelsstopp auf fünf weitere Nationen ausgeweitet – darunter Albanien, Montenegro und Island.
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MoskauRussland hat sein Lebensmittelembargo auf Albanien, Montenegro, Island und Liechtenstein sowie bedingt auf die Ukraine ausgedehnt. Diese Länder hatten sich kürzlich den Strafmaßnahmen von EU und USA gegen Russland im Ukraine-Konflikt angeschlossen. Darauf reagiere Moskau nun, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew Agenturen zufolge am Donnerstag. Bislang galt das Importverbot für Essen aus der EU, den USA, Norwegen, Kanada und Australien.

Waren aus der Ukraine sollten hingegen erst dann verboten werden, wenn ein Freihandelspakt mit der EU in Kraft trete, erklärte Medwedew. Russland kritisiert die politische und ökonomische Annäherung zwischen Kiew und Brüssel und hat zahlreiche Änderungsvorschläge an dem Partnerschaftsabkommen eingebracht. Moskau will verhindern, dass billige europäische Waren über die Ukraine ins Land kommen und den russischen Herstellern Konkurrenz machen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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