Leitlinien der Kommission: EU will Staatshilfen für Mittelständler erleichtern

Leitlinien der Kommission
EU will Staatshilfen für Mittelständler erleichtern

Kleine und mittlere Unternehmen in Teilen Europas haben Probleme, an Kredite zu kommen. Nun will die EU-Kommission das Wettbewerbsrecht großzügiger auslegen, um dort staatliche Hilfen zu vereinfachen.
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BrüsselIm Kampf gegen die Kreditklemme in Teilen Europas will die EU-Kommission staatliche Beihilfen für kleine und mittelgroße Unternehmen erleichtern. Der zuständige EU-Kommissar Joaquin Almunia stellte am Mittwoch Leitlinien vor, die eine großzügigere Auslegung des sonst rigiden EU-Wettbewerbsrechts vorsehen. Ziel sei unter anderem, dass neu gegründete Unternehmen das sogenannte „Tal des Todes“ vor der Vermarktung neuer Produkte und Ideen überstehen können. Mit der staatlichen Unterstützung sollen auch verstärkt private Investoren ins Boot geholt werden.

Die Kommission reagiert damit auf die im Zuge der Finanz- und Euro-Schuldenkrise aufgetretenen Probleme vieler Firmen vor allem in Südeuropa, an Bankkredite zu kommen. Nach Angaben der Behörde gelang es in den vergangenen Jahren rund einem Drittel der kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Europa nicht, sich die benötigten Mittel zu beschaffen.

„Die neuen Vorschriften werden dazu beitragen, diese Finanzierungslücke zu schließen, indem sie die Mitgliedstaaten zur Einführung gut konzipierter Beihilfemaßnahmen ermutigen“, erläuterte Almunia. Konkret erweitert die Kommission den Spielraum für EU-Staaten bei der Höhe der Beihilfe. So muss diese erst dann auf die Vereinbarkeit mit EU-Wettbewerbsrecht überprüft werden, wenn sie über 15 Millionen Euro liegt. Bisher lag der Betrag lediglich bei 1,5 Millionen Euro pro Jahr und Firma.

In den Genuss von Hilfen können künftig Firmen mit bis zu 1500 Mitarbeitern kommen, wenn sie in innovativen Geschäftsfeldern tätig sind. Außerdem wird das Spektrum der zulässigen Finanzinstrumente erweitert – dazu zählen nun Beteiligungen, Darlehen und Garantien.

Überdies sollen die Unternehmen auch schmackhafter für private Investoren gemacht werden. Diese sollen flankiert von öffentlichen Geldern Beteiligungen von bis zu 60 Prozent erwerben können. Ferner ist geplant, den Handel mit solchen Anteilen auf alternativen Handelsplattformen zu ermöglichen. Die Kommission schlägt auch Steueranreize für Investoren vor. Die neuen Leitlinien gelten ab dem 1. Juli.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Leitlinien der Kommission: EU will Staatshilfen für Mittelständler erleichtern"

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  • Hat man nicht unmenngen ins system gepumpt damit die banken ihrer Pflicht nachkommen ???

    wenn nun so regelungen erwogen werden, bedeutet das nicht das es irgendwo klemmt.... ?....

    wiso wird da nicth ermittelte ?...

    wiso gibts weiter billiges spielgeld.....

    Jeden kleine dealer verhaftet man man....

    aber die typen an den Schatten plätzen läst man gewähren...

    dafür darf der treudoofe Bürger sich mit DAX jubel meldungen vernebeln lassen....

    ich finde das trägt schon züge von Mentaler Kriegsführung gegen die Bevölkerungen der EU....

    Nur um oben Leuten den Hals zu retten.....

    Sehr unEuropäisch..... dachte hier gab was mit Recht und Ordnung.... Werten.....

    Aber augenscheinlich zählen nur noch

    Finanzwerte und weniger Die einfachen Menschn für die man angeblich Politik machen wollte.....

    Ich wette ungesehen das Adenauer un De Gaulle

    in ihrem Gräbern um die wette Rotieren...

    das war mal anders Geplant mit der Dollen EU....

    also muss nun nach Wilen der EU Bonzen der Staat auc noch neben Rettn von Euro und Banken noch die Kredit vergabe selber Regeln.....


    Das für mich eine defacto erklärung des Scheiterns der "Rettungen"..... Das Finanzsystem macht nicht seinen Job.. daher können wir es auch Wieder eindampfen auf normal mass...

    Muss ja nicht erst hier zu gehen wie im 18 jhd...

    Waren wir nicht die die angeblich "zivilisiert" sind ??

  • "EU will..."

    Wer bitte ist "EU"???

    Meinen Sie die 28 Diktatoren der EU-Kommission?

    EU = EU-Kommission

    Die EU-Kommission besteht aus 28 Personen, nur diese 28 Personen dürfen in Europa Gesetze vorschlagen und verabschieden!!!

    Nicht das EU-Scheinparlament.

    Das EU-Scheinparlament kann kein Gesetzentwurf auf den Weg bringen oder verhindern!

    Die EU-Kommission (28 Personen) wird von keinem Bürger gewählt!!

    Wer kontrolliert die Macht dieser 28 Personen?

    Ist die EU eine 28 Mann/Frau Diktatur?

    Die Bilderberger ( Schattenregierung ) wollen ihren EUDSSR Groß-Staat mit allen Mitteln ( Politikmarionetten und ihren Medienkonzerne ) durchsetzen.

    Am Ende steht die Diktatur der 28 Kommissare ähnlich wie in der Sowjetunion.

    Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Massenmedien nichts darüber?

    Wer steht hinter den gleichgeschalteten Massenmedien?



  • Wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist, den zum Überleben und ggf. Wachsen erforderlichen Gewinn zu erwirtschaften, dann hat es dichtzumachen. Diesen Politfiguren fällt aber wieder nichts besseres ein als es auf Kosten der gesunden Unternehmen und des Steuerdepps zwangszuernähren, also PLANWIRTSCHAFT!

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