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„Leuchtender Pfad“: Guerilla-Kommandeur in Peru gefasst

Der Kommandeur der einst mächtigen Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad“ wurde in Peru festgenommen. Schwer verwundet wurde Florindo Flores, dessen Truppen den Tod Tausender Menschen verantworten, nach Lima geflogen.

Florindo Flores alias „Kamerad Artemio“ wird auf einer Trage in ein Flugzeug gebracht. Quelle: dpa
Florindo Flores alias „Kamerad Artemio“ wird auf einer Trage in ein Flugzeug gebracht. Quelle: dpa

LimaPeruanische Regierungstruppen haben den schwer verwundeten Führer der einst mächtigen Guerillaorganisation Leuchtender Pfad festgenommen. Damit sei dessen schwer bewaffnete Truppe, die vom Kokainhandel lebte, praktisch zerschlagen, sagte Präsident Ollanta Humala. Florindo Flores alias Kamerad Artemio sei am Donnerstag bei Gefechten mit Regierungstruppen nahe dem Dorf Puerto Pizana verletzt worden, erklärte Verteidigungsminister Alberto Otarola. Lokaljournalisten hingegen berichteten, mindestens einer seiner eigenen Kämpfer habe den Kommandeur angegriffen.

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Artemio wurde später in ein Krankenhaus in die Hauptstadt Lima geflogen. Er erlitt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei Schussverletzungen in den Rumpf, außerdem wurde er von Granatsplittern an den Händen verletzt.

Der Leuchtende Pfad wird für den Tod Tausender Menschen in den 1980er und 1990er Jahren verantwortlich gemacht. Seit der Festnahme seines Anführers Abimael Guzman 1992 sind nur noch Splittergruppen aktiv.

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