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Libyen: Gaddafi-Sohn bei Kämpfen getötet

Bei Kämpfen in einer der letzten Gaddafi-Hochburgen Libyens soll der jüngste Sohn des ehemaligen Machthabers getötet worden sein. Auch melden Medien die Festnahme von Gaddafis früherem Sprecher.

Gaddafis früherer Regierungssprecher Moussa Ibrahim soll bei den Kämpfen gefangengenommen worden sein. Quelle: dapd
Gaddafis früherer Regierungssprecher Moussa Ibrahim soll bei den Kämpfen gefangengenommen worden sein. Quelle: dapd

TripolisLibyen feiert den Jahrestag des Todes von Ex-Diktator Gaddafi und verkündet zugleich den Tod seines jüngsten Sohnes. Genau ein Jahr nach dem Tod des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi soll sein Sohn Chamis getötet worden sein, berichtete am Samstag der Fernsehsender Libya TV.

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Nach diesen Angaben starb der Sohn, der bereits während des Bürgerkrieges im vergangenen Jahr totgesagt worden war, bei einem Gefecht zwischen Milizionären in der Stadt Bani Walid. Der 29 Jahre alte Gaddafi-Sohn hatte während der Herrschaftszeit seines Vaters eine Brigade der Regimetruppen kommandiert.

In der Hauptstadt Tripolis versammelten sich am Samstagabend Hunderte von Menschen, um den Jahrestag von Gaddafis Tod zu feiern. Sie schwenkten Fahnen und zündeten Feuerwerksraketen.

Libyen

Für Verwirrung sorgte unterdessen ein Bericht über die Festnahme von Gaddafis früherem Regierungssprecher Moussa Ibrahim. Er wurde nach Angaben aus dem Kabinett vom Samstag in Tarhouna, 70 Kilometer südöstlich von Tripolis, gefasst. Am Abend wurde auf einer ihm zugeordneten Seite im sozialen Netzwerk Facebook eine Tonbandaufnahme veröffentlicht, in der er seine Festnahme dementiert. Allerdings konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob dies tatsächlich die Stimme Ibrahims war.

Moussa Ibrahim war Sprecher des Gaddafi-Regimes während der Zeit des Bürgerkriegs. Nach Angaben eines Reporters des Senders Al-Dschasira wurde Ibrahim gefasst, als er aus Bani Walid fliehen wollte.

  • 31.10.2012, 17:42 Uhrroxsi

    Es wäre schön, wenn das Handelsblatt auch darüber berichten würde, daß die Bewohner Bani Walids von den neuen "Demokraten" in Benghazi und Freunden der "westlichen Wertegemeinschaft" mit Giftgas und Phospohr bombardiert und von der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten abgeschnitten werden, vergleichbar den Palästinensern im Gaza-Streifen. Normalerweise müßten die Medien weltweit die verantwortlichen Politiker im Westen öffentlich anklagen, aber es herrscht wie üblich das große Schweigen. Es geht ja nicht um Menschen, sondern um die Anhänger Gaddafis. Die darf man ruhig töten, weil sie eine "falsche" Gesinnung haben.

  • 31.10.2012, 13:44 Uhrgeorge.orwell

    Es geht um die Rechtfertigung von Krieg und Imperialismus:

    http://www.bueso.de/node/6052

    Diese ganzen Schreiberlingen ermöglichen mit solchen Artikeln Mord und Totschlag. Sie haben Blut an den Händen kleben.

  • 22.10.2012, 17:18 UhrA-K

    A-K
    Warum werden in den Medien so viele Lügen verbreitet,denkt keiner an das Lybische Volk,wie kann man nur so gewissenlos sein
    als Journalist,es fehlen die Worte....

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