Libyen-Konflikt Erdogan will über Waffenruhe verhandeln

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Recep Tayyip Erdogan bei einer Ansprache in Ankara. Quelle: dapd

Recep Tayyip Erdogan bei einer Ansprache in Ankara.

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LondonDas Nato-Land Türkei will im Libyen-Konflikt als Vermittler fungieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte der britischen Zeitung „The Guardian“, Ankara sei bereit, eine baldige Waffenruhe in Libyen zu vermitteln. Erdogan warnte davor, dass ein langwieriger Konflikt das Land in einen „zweiten Irak“ oder „ein weiteres Afghanistan“ verwandeln könnte. Dies könnte verheerende Auswirkungen auf Libyen und die Nato-Länder haben, die die Militärintervention anführten.

Erdogan sagte, dass Gespräche mit der Regierung des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi und mit dem Nationalen Übergangsrat der Aufständischen weiter liefen. Die türkische Regierung hatte am Donnerstag nach tagelangem Widerstand einer Nato-Führung des Libyen-Einsatzes zugestimmt. Außenminister Ahmet Davutoglu erklärte, Bedingungen der Türkei für diesen Einsatz seien nun erfüllt.

dpa

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