Libyen-Krieg
Mindestens 17 Tote bei Kämpfen in Misurata

Gaddafis Truppen sind bis in die Innenstadt von Misurata vorgestoßen. Derweil will die Bundesregierung sechs Milliarden Dollar, die Gaddafi auf deutschen Konten gehortet hat, der Uno für humanitäre Hilfe überweisen.
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Adschdabija/Berlin
Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi sind nach tagelangen Kämpfen bis ins Zentrum Misuratas vorgedrungen, der einzigen von Rebellen gehaltenen Stadt im Westen des nordafrikanischen Landes. Sie hätten dabei schwere Waffen eingesetzt und würden von Scharfschützen unterstützt, berichteten Einwohner und ein Aktivist.

Mindestens 17 Menschen seien allein am Sonntag getötet worden. Der Aktivist Rida al Montasser sagte über den Internetdienst Skype, in einem Krankenhausbericht sei die Zahl von 17 Toten und 74 Verletzten genannt worden.

Ein Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation, der nach eigenen Angaben das Krankenhaus am Sonntag besuchte, bestätigte die Zahlen. Unter den Toten sei ein Mädchen mit einem Kopfschuss. Unter den Verletzten seien mehrere Kinder. Der Mitarbeiter einer ausländischen Nichtregierungsorganisation wollte aus Sicherheitsgründen seinen Namen nicht genannt wissen.

Montasser sagte, bis in die späte Nacht seien Explosionen in Misurata zu hören gewesen.

In Tripolis wies Regierungssprecher Mussa Ibrahim am Sonntag erneut Vorwürfe zurück, Gaddafis Truppen hätten in Misrata international geächtete Streubomben eingesetzt. Er warf de NATO vor, mit Luftangriffen Partei für die Rebellen ergriffen zu haben. In deren Reihen befänden sich auch Kämpfer des Terrornetzwerks Al Kaida, sagte Ibrahim.

Unterdessen gibt es Überlegungen in der Bundesregierung, eingefrorene Gelder des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi auf ein Treuhänderkonto der Vereinten Nationen zu überweisen. Einen entsprechenden Bericht des "Spiegel" bestätigte ein Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle am Wochenende. Die UN könnten mit dem Geld humanitäre Lieferungen finanzieren und die Not der libyschen Bevölkerung lindern.

In einem Vermerk habe Brüderle eine entsprechende Initiative der Europäischen Union (EU) angeregt, berichtete das Magazin weiter. Ein nationales Vorgehen scheide aus juristischen Gründen aus. Die Konten des Gaddafi-Regimes in Deutschland waren auf eine EU-Verordnung hin eingefroren worden. Es geht um insgesamt sechs Milliarden Dollar.

Konkret hat der Minister nun einen Erlass vorgeschlagen, der dem Gaddafi-Regime endgültig die Gelder entziehen würde. Völkerrechtlich spreche nichts dagegen. Schließlich sei es der erklärte Wille der Staatengemeinschaft, "die eingefrorenen Vermögenswerte so bald wie möglich dem libyschen Volk zu dessen Nutzen zur Verfügung zu stellen", schreibt Brüderle demnach.

Unterdessen suchen die USA nach einem Bericht der "New York Times" intensiv nach einem Asylland für den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi - ungeachtet der Weigerung des Diktators, sein Land zu verlassen. Wie die Zeitung am Samstag online schrieb, werden die Sondierungen mit großer Diskretion geführt und konzentrieren sich auf Afrika.

Die Suche eines Exillandes werde dadurch erschwert, dass Gaddafi wahrscheinl

Unterdessen suchen die USA nach einem Bericht der "New York Times" intensiv nach einem Asylland für den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi - ungeachtet der Weigerung des Diktators, sein Land zu verlassen. Wie die Zeitung am Samstag online schrieb, werden die Sondierungen mit großer Diskretion geführt und konzentrieren sich auf Afrika.

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  • die milliarden stammen aus dem tankstellenraub in lybien.
    Die Beute verschieben ist Hehlerei - wir werden von Dieben und Hehlern representiert.

    danke für nichts das ihr diese arschlöcher gewählt habt.



  • Da bleibt einem die Spucke weg.

  • amerikas mörder kommen auch nicht nach den haag - was erwartest du?

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