Libyen-Krieg
USA und Frankreich forcieren Machtwechsel

Die Nato forciert die Ablösung von Libyens Machthaber Gaddafi: Frankreich setzt auf verstärkte Luftangriffe, die USA wollen die Opposition nun direkt unterstützen.
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Paris/Benghasi/WashingtonDie USA wollen die libysche Opposition jetzt erstmals direkt unterstützen. Wie Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch mitteilte, sollen die Regimegegner medizinische Artikel, Uniformen, Schutzausrüstung, Radios und Nahrungsmittel im Wert von 25 Millionen Dollar (17,2 Millionen Euro) erhalten. Vorausgegangen seien wochenlange Beratungen mit dem Übergangsrat in Bengasi über die am dringendsten benötigten Güter.

„Es ist wichtig herausstellen, dass diese Opposition, die sich gegen den brutalen Angriff der Gaddafi-Truppen behauptet, keine organisierte Miliz gewesen ist, keine Gruppe, die seit Jahren den Widerstand gegen die Herrschaft von Gaddafi geplant hat“, sagte Clinton. Es habe sich vielmehr um eine „spontane Reaktion“ im Zusammenhang mit den Aufständen in anderen arabischen Staaten gehandelt.

Die Ministerin betonte, dass die Unterstützung im Einklang mit der UN-Resolution stehe, die grünes Licht für Militärmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und für humanitäre Hilfe gegeben hatte. Es sei aber „kein Blankoscheck“, fügte Clinton hinzu. Der Übergangsrat hat auch um Waffenhilfe gebeten, aber die USA haben bisher nicht darüber entschieden.

Frankreich verstärkt Luftangriffe

Frankreich will mit mehr Luftangriffen und dem Einsatz von Verbindungsoffizieren den libyschen Rebellen verstärkt unter die Arme greifen. „Wir werden Ihnen helfen“, sagte Präsident Nicolas Sarkozy nach Angaben aus seinem Amt Rebellenführer Mustafa Abdel Dschalil am Mittwoch in Paris zu. Neben Frankreich wollen auch Großbritannien und eventuell Italien Verbindungsoffiziere zu den Aufständischen in Marsch setzen. US-Präsident Barack Obama hieß die Initiative der drei Länder gut, lehnt aber weiterhin den Einsatz eigener Bodentruppen in dem nordafrikanischen Land ab. Die seit Wochen von Truppen des Machthabers Muammar Gaddafi belagerte letzte west-libysche Rebellenbastion Misrata wurde am Abend mit Granatwerfern beschossen. Dabei wurden nach Angaben der Rebellen fünf Menschen getötet.

In französischen Militärkreisen hieß es, der französische Vorschlag, mehr Luftangriffe zu fliegen, werde von der Nato unterstützt. Das Bündnis leitet den Libyen-Einsatz. Frankreich habe sechs Kampfflugzeuge von Korsika auf die griechische Insel Kreta verlegt, die näher an Libyen liegt.

Der Einsatz der Verbindungsoffiziere ist nach Angaben von Regierungssprecher Francois Baroin eine Initiative in Absprache mit den am Libyen-Einsatz beteiligten anderen Ländern. Die Militärs dürften die Aufständischen auch bei der Organisation ihrer Truppen beraten, die weitaus schlechter als die Streitkräfte Gaddafis ausgerüstet und ausgebildet sind. Diese Aufgaben haben auch die britischen Verbindungsoffiziere. Deren Regierung hatte am Dienstag ausgeschlossen, die Aufständischen zu bewaffnen oder auszubilden.

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  • Hey Du Clown. Pack Deine Sachen und zieh in den Krieg.
    Die Menschen in den USA, UK, Frankreich unterstützen kein Krieg unter scheinheilige Vorwände für Öl. 1 Million Zivilisten Tot im Iraq, schon vergessen?

  • Shalom i Spiritui Sancto Vatikan,God bless the USA,Großbritannien,Frankreich,Italy und die Rebellen.Das Volk muss schon Mitarbeiten,wenn Frauen bedroht sind,dann gebt Ihnen Hanfeuerwaffen das Sie sich gegen die Gaddafi Truppen verteidigen können.

  • Nehmt diesen Affen das Fiat-Money weg - dann können sie keinen Krieg mehr finanzieren !!!!!!!

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