Libyen
Nato verstärkt Luftangriffe auf Tripolis

Die Nato verstärkt ihre Luftangriffe auf Tripolis und weitet sie immer mehr auch auf die Tagesstunden aus.
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TripolisAm Dienstag trafen tief fliegende Flugzeug der Militärallianz elf Ziele in Tripolis, die Bomben schienen vor allem in der Nähe eines Anwesens von Machthaber Muammar al Gaddafi eingeschlagen zu sein. Eine Bestätigung von Regierungsseite gab es dafür aber zunächst nicht. Die libyschen Regierungstruppen schossen mit Flugabwehrkanonen.

Das Bündnis hatte bereits im Laufe des Montags die Frequenz ihrer Angriffe deutlich erhöht und alleine am Abend mindestens zehn Angriffe auf Ziele in er Umgebung der Hauptstadt geflogen. Flugzeuge der Royal Air Force hätten bei ihren Einsätzen am Montagabend Hauptquartiere von Gaddafis Militärgeheimdienst getroffen, sagte der britische Generalmajor Nick Pope.

Indessen wird der libysche Außenminister Abdul Ati al Obeidi nach Angaben der chinesischen Regierung in dieser Woche Peking besuchen. Obeidi werde von Dienstag bis Donnerstag nach China kommen, sagte Außenministeriumssprecher Hong Lei. Erst am Freitag hatte Peking mitgeteilt, dass ein Gesandter mit einem Anführer der libyschen Rebellen zusammengetroffen war.

China war neben Russland und Deutschland eines von fünf Ländern, die sich bei der Abstimmung einer UN-Resolution gegen Libyen im März der Stimme enthalten hatten. Zudem hatte Peking wiederholt die Nato-Bombenangriffe zur Unterstützung der Rebellen kritisiert.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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