Libyen
Rakete setzt riesiges Treibstofflager in Brand

Bei den Gefechten in Libyen ist ein riesiger Treibstofftank in Brand geraten. Der Speicherbehälter sei in Tripolis von einer Rakete getroffen worden. Der staatliche Ölkonzern fürchtet nun eine katastrophale Explosion.
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TripolisLibyens staatlicher Ölkonzern NOC hat vor einer „Katastrophe für Mensch und Umwelt“ gewarnt, nachdem bei den Gefechten in der Hauptstadt Tripolis ein gigantischer Treibstofftank in Brand geraten ist. Der sechs Millionen Liter fassende Speicherbehälter sei von einer Rakete getroffen worden, sagte Unternehmenssprecher Mohammed Al-Hrari am Sonntagabend. Da angrenzende Tanks mit insgesamt mehr als 90 Millionen Litern Fassungsvermögen sowie ein Erdgasspeicher ebenfalls Feuer fangen könnten, drohe eine gewaltige Explosion. Diese könne in einem Umkreis von bis zu fünf Kilometern schwere Schäden anrichten.

Nach Angaben des Sprechers versuchten Einsatzkräfte der Betreiberfirma Brega und des Zivilschutzes, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Mitarbeiter am Standort der Anlage hätten diese aus Angst vor weiteren Raketeneinschlägen bereits verlassen. Das Energieministerium rief alle Anwohner dazu auf, sofort aus dem Gebiet zu flüchten.

Die Treibstoffbehälter befinden sich entlang der Straße zum internationalen Flughafen von Tripolis, die im Kampfgebiet rivalisierender Milizen liegt. Diese liefern sich seit zwei Wochen Gefechte um den Flughafen, nach Regierungsangaben wurden dabei rund hundert Menschen getötet. Der Flugbetrieb in Tripolis ist seit Beginn der Kämpfe am 13. Juli eingestellt.

Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen bis heute nicht zur Ruhe gekommen, vielmehr versinkt das Land zunehmend in Gewalt. Rivalisierende Milizen kämpfen um die Vorherrschaft und Kontrolle verschiedener Städte und Landesregionen. Wegen der anhaltenden Gewalt in Libyen haben Deutschland, die USA, Frankreich und andere Länder ihre Staatsbürger zum Verlassen des nordafrikanischen Landes aufgerufen. Auch mehrere Botschaften wurden geschlossen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Die Ausmaße des von Deutschland ( Frau Merkel und Herr Westerwelle) unterstützten "arabischen Frühlings" sind nicht mehr zu überblickbar.
    Diese "Frühlungsgefühle" waren vorhersehbar, nur die deutsche Außenpolitik hat da geträumt.
    Auch die Einmischung in die Politik in der Ukraine war ein noch größerer Fehler, an denen der deutscher Bürger und nur der, schwer zu tragen haben wird.
    Die s.g. "politisch Verantwortlichen in D" werden dann in sicher Feriengebiete ihre Pension verbringen.

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