Libyen
Waffenlieferungen an Al-Kaida befürchtet

Algerien sorgt sich, dass Libyen Waffen an das Terrornetzwerk Al-Kaida liefert. Der algerische Minister für nordafrikanische Angelegenheiten nennt Libyen ein "Waffendepot unter freiem Himmel".
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AlgierDer algerische Minister für nordafrikanische Angelegenheiten hat am Mittwoch seine Sorge über Waffenlieferungen aus Libyen an islamistische Kämpfer in der Region geäußert.

Er verfüge über Informationen, nach denen nordafrikanische Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida „hoch entwickelte Waffen“ aus Libyen erhalten hätten, sagte Abdelkader Messahel auf einer Konferenz in Algier.

Libyen sei ein „Waffendepot unter freiem Himmel“ und die jüngsten Angriffe von Aufständischen in Algerien seien kein Zufall gewesen, sagte Messahel. Auch die USA seien beunruhigt über die Verbreitung von Waffen aus Libyen in der Region, sagte der Leiter des Afrikakommandos der US-Streitkräfte, General Carter Ham. Die Al-Kaida im islamischen Maghreb ist vor allem in Algerien aktiv, zuletzt hatte sie ihre Angriffe jedoch auf weitere Staaten in der Region ausgedehnt.

AP

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