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Liveblog Davos 2013: „Wir müssen uns zu Dynamik und Wachstum bewegen“

Repression, Überschuldung und unorthodoxe Notenbankpolitik, das sind heute die Themen in Davos. Am Nachmittag findet Top-Banker Anshu Jain klare Worte. Doch EZB-Chef Draghi bestimmt den Freitag. Der Tag im Liveblog.

In Davos beginnt im Kongresszentrum der dritte WEF-Tag.
In Davos beginnt im Kongresszentrum der dritte WEF-Tag.

Für Handelsblatt Online berichten live aus dem schweizerischen Davos Nicole Bastian (bas), Mathias Brüggmann (mbr), Sven Afhüppe (saf) und Sandra Louven (lou): In der Düsseldorf Redaktion beobachten Stefan Kaufmann (ska) und Georg Watzlawek (law) das Geschehen.

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+++ Wachstum wird zum zentralen Thema +++

Am Morgen hat Mario Draghi geredet, doch der EZB-Chef bestimmte den Tag. Nicole Bastian fasst den Freitag zusammen: Mario Draghi ist der Held von Davos. Seinen Interventionen schreiben die Topmanager und Politiker vor allem die Stabilisierung in der Eurozone zu. Der Held machte beim Weltwirtschaftsforum klar, was er sich für dieses Jahr wünscht: Eine kluge Mixtur aus gezielten Sparmaßnahmen und öffentlichen Investitionen für mehr Wachstum. Einige Konsolidierungsbemühungen hätten zu einer anfänglichen Verringerung des Wachstums geführt, so Draghi.

Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici Quelle: dpa
Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici Quelle: dpa

Es ist ein Wort, an das vergangenes Jahr für die Eurozone niemand zu denken gewagt hat, das aber nun wieder die Runde macht in Davos, ja als zentrales Thema gilt: Wachstum. „Wir müssen uns 2013 von der Stabilisierung zu Dynamik und Wachstum bewegen“, sagt Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici. Zentral sei ein Gleichgewicht aus mittelfristiger Fiskalkonsolidierung und kurzfristiger Wachstumsunterstützung. „Das werden wir in der Eurozone in den nächsten Monaten diskutieren.“

Auch Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain forderte: „Jetzt muss es für Regierungen klar um Wirtschaftswachstum gehen.“ Die Welt müsse weniger abhängig von Zentralbankern werden. Mit den Maßnahmen der Notenbanken sei ein künstliches Zinsumfeld entstanden. „Jetzt müssen Regierungen und Unternehmensführer wieder übernehmen“, sagte Jain. So sei das erwartete Wachstum in den USA für die kommenden ein bis anderthalb Jahre mit 1,8 bis 2,5 Prozent um ein Vielfaches höher als in der Eurozone.

Italiens Notenbankgouverneur Ignazio Visco, sieht in diesem Jahr vor allem das Risiko, dass Regierungen angesichts der Stabilisierung zu selbstzufrieden würden und Bevölkerungen zu ermüdet von Strukturreformen. (bas)

+++ Top-Banker Jain fordert von der Politik mehr Einsatz +++

In einer hochkarätig besetzen Gesprächsrunde hat der Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, Politiker und Unternehmer aufgefordert, ihren Teil dazu beizutragen, dass sich die Situation an den weltweiten Finanzmärkten verbessert. Anstatt selbst zu handeln, würde die Welt den Notenbankern ein blindes Vertrauen entgegenbringen. „Die Notenbanker sind die neuen Superhelden geworden“, sagte Jain. Aber manchmal müssten ihnen die politischer Führer und die Unternehmer diese Bürde abnehmen.

Die Runde diskutierte zum Thema „Kein Wachstum, leichtes Geld – die neue Normalität?". Mit Jain saßen sein britischer Kollege Brian Moynihan von der Bank of America, Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici, der italienische Notenbankchef Ignazio Visco und der Chairman des chinesischen Staatsfonds CIC, Jin Liqun auf der Bühne.

+++ Greenpeace, Draghi, Rösler und eine Königin +++

Weltwirtschaftsforum Der dritte Tag in Davos

Mit einer Protestaktion machen die Aktivisten von Greenpeace auf sich aufmerksam. Sie kletterten auf das Dach einer Shell-Tankstelle. Die Umweltschützer werfen dem Ölkonzern "besonders risikoreiche und schmutzige Ölförderprojekte" vor.

Bild: AFP

+++ Lloyd Blankfein mit Dreitagebart +++

Casual lautet die Kleidungsordnung von Davos. Nicht alle nehmen das ernst und tragen trotzdem Krawatte zum Anzug.

Lloyd Blankfein. Quelle: Reuters
Lloyd Blankfein. Quelle: Reuters

Nicht so Michael Dell, der US-Computermilliardär, der in winterharten Wanderschuhen und Rolli zum Forum kommt, übrigens wie VW-Patriarch Ferdinand Piech, der Rollkragenpullover trägt. Noch informeller tritt Lloyd Blankfein auf  – der Goldman-Sachs-Boss hat sich seit Beginn des Forums nicht mehr rasiert und trägt nun Flaum ums Kinn zur Halbglatze. (mbr)

+++ Das Forum aus der Sicht eines Superreichen +++

Der indische Milliardär Rahul Bajaj hat zugestimmt, von Bloomberg News einen Tag lang auf dem Weltwirtschaftsforum begleitet zu werden. So kann ein Einblick gewährt werden, wie einer der Superreichen die Veranstaltung erlebt. „Ich gehe aus zwei Gründen nach Davos: Um neue Freunde zu finden und alte Freundschaften zu pflegen”, sagt er. „Und ich gehe, um Spaß zu haben, das Wetter zu genießen und eine Menge zu lernen.” Hier die ganze Reportage:

Weltwirtschaftsforum Wie ein Milliardär Davos erlebt

Er ist Chairman der Bajaj Auto Ltd und einer von 17 indischen Milliardären unter den Teilnehmern. Hauptmotivation zu kommen: Spaß haben und Freunde treffen. Das Weltwirtschaftsforum aus der Sicht eines Superreichen.

+++ Eichengreen warnt vor unangemessenem Optimismus +++

Auch US-Ökonom Barry Eichengreen hat sich in Davos zur Euro-Krise geäußert. Und er warnt vor einer voreiligen Entwarnung: Die Krise in der Euro-Zone sei noch nicht vorüber und keines der Probleme sei gelöst, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Die Märkte seien lediglich „von unangemessenem Pessimismus zu unangemessenem Optimismus" übergegangen. Die Regierungen hätten zwar im vergangenen Jahr die richtigen Dinge gesagt, aber seither nur Rückschritte gemacht, erklärte Eichengreen. Die Schuldenkrise könne leicht wieder ausschlagen, schon im ersten Halbjahr 2013 werde es einen Rückfall geben, warnte er.

EZB-Präsident Mario Draghi hat sich am Vormittag noch eine Konjunkturbelebung für 2013 prognostiziert. Die Wirtschaft in der Eurozone werde sich nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank in der zweiten Jahreshälfte erholen, sagte er.

+++ Bundesregierung und ifo-Institut zur Eurokrise +++

In Davos interessieren auch die Einschätzungen aus Berlin und München: So könnte in der Eurokrise nach Einschätzung der Bundesregierung das Schlimmste überstanden sein. Die Entwicklung sei zwar weiter fragil, betont der Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), in einem Schreiben an Mitglieder der schwarz-gelben Koalitionsfraktionen. „Einige Indikatoren deuten aber darauf hin, dass bei stabiler Entwicklung das Ärgste hinter uns liegt“, heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Außerdem scheint die deutsche Wirtschaft ihre Verunsicherung durch die Eurokrise allmählich abzuschütteln. Im Januar stieg der ifo-Geschäftsklimaindex bereits zum dritten Mal in Folge, teilte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut mit.

+++ Medwedjew macht in Davos den Putin +++

Coole Sonnenbrillen sind eigentlich das Markenzeichen von Russlands Präsident Vladimir Putin. In der Schweiz. lässt aber auch der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedjew ein Faible für Brillen mit Spiegelglas erkennen. So wagte er sich jedenfalls in den Davoser Schnee.

Hält sich nicht nur im Kongresszentrum auf: Dmitri Medwedjew. Quelle: Reuters
Hält sich nicht nur im Kongresszentrum auf: Dmitri Medwedjew. Quelle: Reuters

+++ Davos muss nicht teuer sein +++

Dress für Success Davos, da wo's günstig ist

Die Schweiz ist ein teures Land. Nicht nur während des Weltwirtschaftsgipfels in Davos. Trotzdem lohnt sich ein Blick hinter die Berge. Denn es geht auch preiswert – und manches gibt's sogar gratis.

+++ Die Schöne und das Biest +++

Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho freut sich in Davos via Twitter über Begegnungen mit Italiens Ministerpräsident Mario Monti (gestern zum Lunch verabredet), mit dem Krimi-Autor Henning Mankell und heute mit der Schauspielerin Charlize Theron. Ob auch sie eine seiner berühmt-berüchtigten Weisheiten zu hören bekommen hat?

+++ Shell schließt Gasvertrag mit der Ukraine +++

Davos eignet sich auch, um Deals festzuzurren: Der britisch-niederländische Energiekonzern Shell wird rund 7,5 Milliarden Euro investieren, um das Gasfeld Jusowka in der Ukraine zu erschließen. Ein entsprechendes Abkommen zum Ausbeuten der Lagerstätte mit bis zu vier Billionen Kubikmeter Erdgas unterzeichneten beide Seiten am Rande des Wirtschaftsforums, teilte der Pressedienst von Präsident Viktor Janukowitsch mit. Ab 2018 sollen in den ostukrainischen Gebieten Charkow und Donezk jährlich bis zu 20 Milliarden Kubikmeter Gas gefördert werden. Die Ukraine will damit auch unabhängiger werden von russischen Energielieferungen.

Auch am Donnerstag machte Shell Schlagzeilen. Das Unternehmen erhielt von der Umweltorganisation Greenpeace einen Schmähpreis in den für seine „besonders kontroversen, risikoreichen und schmutzigen Ölförderprojekte"

+++ Die Krise ist vorbei! Oder nicht? +++

Wenn man nur fest genug an etwas glaubt, dann geht es eines Tages in Erfüllung. Das funktioniert im Märchen. Aber auch im echten Leben ist das Wunschdenken weit verbreitet. Das Märchen, das gerade am Finanzmarkt erzählt wird, heißt: Die Krise ist bald vorbei.

Euro-Krise Kein Grund zur Beruhigung

Politiker reden das Ende der Euro-Krise herbei. Investoren greifen bei Anleihen der Krisenstaaten zu. Wird also alles wieder gut? Die Euphorie könnte ins Gegenteil umschlagen. Besonders im Fokus steht ein Land.

+++ Achtung: Positive Stimmungslage lähmt Reformwillen +++

Markus C. Zschaber ist Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Köln und derzeit in Davos. In einem Beitrag für Handelsblatt Online warum er Aussagen über das angebliche Ende der Euro-Krise für keine gute Idee hält:

Zschaber zündelt Davos – Ein Freiraum für Denke?

Jedes Jahr aufs Neue vereint sich die Elite aus Politik und Wirtschaft in Davos und diskutiert die Lage der Welt. Politiker tun sich keinen Gefallen, mit zu positiven Aussagen über das angebliche Ende der Euro-Krise.

+++ Lagarde fordert mehr Zeit für EU-Sparziele +++

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat erneut Kritik am starren Festhalten an den EU-Sparzielen geübt. „Es ist besser, sich ein bisschen mehr Zeit zu nehmen als einen Gewaltmarsch hinzulegen“, sagte die Französin in Davos dem TV-Sender France 2. Die europäischen Staaten sollten gemeinsam eine solche Entscheidung treffen. „Es darf nicht sein, dass Frankreich allein, Spanien allein, Griechenland allein sagen: „Das ist zu hart für mich, ich werde es langsamer machen"“, forderte Lagarde.

Über die optimistischen Wachstums- und Defizitprognosen der französischen Regierung für das laufende Jahr äußerte sich die frühere Wirtschaftsministerin äußerst kritisch. Bei den Erwartungen für die konjunkturelle Entwicklung gebe es „deutliche“ Differenzen zwischen Paris und dem IWF, sagte sie. Das für 2013 angepeilte Defizitziel von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) halte sie für „außerordentlich ambitioniert“. Laut der jüngsten Prognose erwartet der IWF für das laufende Jahr ein Wachstum der französischen Wirtschaft um 0,3 Prozent. Die französischen Regierung erwartet eine Steigerung um 0,8 Prozent. (dpa)

+++ Finanzmärkte entspannen sich noch 2013 +++

Mario Draghi ist von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank überzeugt: Eigentlich „mag er keine Prognosen abgeben", in Davos kommt er aber nicht darum herum: So rechnet Draghi mit einer Entspannung an Finanzmärkten in der zweiten Jahreshälfte. „Alles deutet darauf hin, dass sich die finanziellen Bedingungen substanziell verbessern werden." Mit dieser positiven Einschätzung entlässt Lipsky seinen Gesprächspartner. Fragen aus dem Publikum sind nicht vorgesehen – man will den Zeitplan wohl nicht sprengen.

+++ Staaten dürfen bei Konsolidierung nicht zögern +++

„Ein Zögern bei der Konsolidierung der Finanzen kostet nur noch mehr Geld", sagt Draghi. Allerdings müsse der richtige Weg gefunden werden, die „richtige Zusammenstellung an Maßnahmen". Die Regierungen würden gerne zum leichtesten Instrument greifen und Steuern erhöhen.

+++ Euro stabilisiert sich – auf niedrigem Niveau +++

Mario Draghi sieht positiv in die Zukunft, mahnt aber zu Geduld. „Wir sind in einer Phase der Stabilisierung auf seinem sehr niedrigen Niveau." Grundsätzlich sei bei Gefühl, dass es besser wird, überall zu spüren. Diese Erwartung wirke sich auf die wirtschaftliche Entwicklung aber noch nicht aus: „Wir sind leider in einer Situation, in der wir zwar positive Ansteckungseffekte an den Finanzmärkten und bei Finanzkennzahlen haben, aber wir sehen noch nicht, dass das auch auf die Realwirtschaft ausstrahlt."

+++ Draghi verteidigt EZB-Handeln in der Eurokrise +++

Zu seinem berühmten Satz, dass die EZB alles tun werden, um den Euro zu erhalten sagt Draghi: „Es war das richtige Zeichen in einer Atmosphäre, die von Angst um den Euro geprägt war." 2012 war für ihn das Jahr, in dem der Euro einen „Relaunch" über sich ergehen lassen musste.

+++ Lipsky interviewt Draghi in Davos +++

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler John Lipsky führt das Gespräch mit EZB-Präsident Mario Draghi. Er lobt diesen als einen Mann, den man niemandem mehr vorstellen müsse – jedenfalls in Davos. Gemeinsam blicken sie zunächst zurück auf die Entwicklungen im vergangenen Jahr.

+++ Große Themen jenseits der Tagesordnung +++

Sandra Louven ist für das Handelsblatt als Reporterin in Davos vor Ort. Die stellvertretende Leiterin des Ressorts Unternehmen und Märkte gibt einen Ausblick auf die großen Themen der Forums, die nicht auf der Tagesordnung stehen:

Davos: Die inoffiziellen Top-Themen
Davos: Die inoffiziellen Top-Themen

+++ Der Saal war bei Merkel besser gefüllt +++

Wer ist wichtiger? Merkel oder Draghi? Zumindest in der Zahl der Zuhörer liegt die Bundeskanzlerin vor dem EZB-Präsidenten:

+++ Wie das Netz über den EZB-Präsidenten diskutiert +++

#wefdraghi bei Twitter

+++ „Er hat einfach alles richtig gemacht“ ++++

Die Rede von IWF-Chefin Christine Lagarde in diesem Jahr wird von allen Davos-Teilnehmern gelobt, aber der unbestrittene Star des Treffens ist EZB-Chef Mario Draghi, der heute Vormittag  auftritt. „Er geht auf einem schmalen Grad, aber bis jetzt hat er einfach alles richtig gemacht", schwärmt zum Beispiel ein US-Vorstand. Viele Topmanager werden sich die Worte von Super-Mario heute nicht entgehen lassen. (bas)

+++ Draghi macht den Anfang +++

Um 10.30 Uhr wird Mario Draghi, der Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), im Kongresszentrum ans Rednerpult treten.

Tag 1 und 2 „Bedrohungen am Horizont“ – und Cameron

Davos wäre der ideale Ort, um offen und hart um Europas Zukunft zu ringen. David Cameron erläutert die Sorgen der Briten, die Erwiderungsrede hält die Kanzlerin. Alle Details im Liveblog vom World Economic Forum.

  • 25.01.2013, 10:57 UhrEwerk

    Tut mir leid, wenn ich eure Lobhudelei über den Finanzsoziopaten Mario Draghi nicht teile. Einem der seine Hände in jeder schmutzigen Finanzmanipulation hat soll hier wohl ein Heiligenschein aufgesetzt werden. Da sind andere schon weiter. Z. B. Bankenskandal in Italien
    : http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/25/banken-skandal-in-italien-goldman-banker-draghi-und-monti-unter-schwerem-feuer/
    Man sollte die Leute auch als das bezeichnen, was sie sind. Verbrecher

  • 25.01.2013, 11:15 Uhrkaiserbubu

    Das ist ein Schlag ins Gesicht der Deutschen Inflations- Krämerseelen, die sich gegen den Aufkauf von Staatsanleihen stark gemacht haben. Das die Märkte jetzt wieder angezogen haben liegt zu Guter Letzt daran das Draghi mit der EZB nicht auf Weidmann und Stark gehört hat, sondern Staatsanleihen aufgekauft hat. Gugge da. Es funktioniert. Die Austeritätspolitik funktioniert nicht. Die Fakten sind eindeutig. Die Wirtschaft in den Ländern ist kaputt gespart worden und kann nicht auf die Beine kommen. Ergebnis. Die Schulden wachsen und unsere dadurch auch. Aber der Deutsche Mainstream Ökonomen Michel ist derart neoliberal fundamentalistisch indoktriniert dass es keine Chance mehr gibt das Hirn artgerecht arbeiten zu lassen. Die Fakten werden ignoriert weil nicht sein kann was nicht sein darf. "DIE MÄRKTE REGULIEREN SICH SELBST"!

  • 25.01.2013, 11:22 Uhrstudiwng

    Absurdes Theater.
    Da schmeisst Draghi mit dem Geld deutscher Steuerzahler um sich und wird dafür als Held gefeiert. Erst wenn wir komplett ausgeplündert sind, hat der Wahnsinn ein Ende.

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