Liveblog Davos: Cameron, Jagger und andere Helden

Liveblog Davos
Cameron, Jagger und andere Helden

Handelsblatt Online berichtet live vom World Economic Forum in Davos. Hier tragen wir zusammen, was unsere Reporter vor Ort zu bieten haben - und was Sie zum Geschehen in den Schweizer Bergen wissen müssen.
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Georg Watzlawek
Georg Watzlawek
Handelsblatt Online / Ressortleiter Wirtschaft und Politik
Torsten Riecke leitet das Ressort Meinung & Analyse. Er befasst sich vor allem mit Wirtschafts- und Finanzthemen.
Torsten Riecke
Handelsblatt / International Correspondent

Kommentare zu " Liveblog Davos: Cameron, Jagger und andere Helden"

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  • "Cameron schlägt Pakt für Wachstum in Europa"

    Ich übersetze: jeder in Europa gründet eine Investmentbank und zockt bis alles, was wir in den letzten 50 Jahren erwirtschaftet haben, verzockt ist.

    Hier ein Gruß an Cameron aus Deutschland: Leck den ***** der Amis selbst.

  • Die Rede von Cameron war eine Rede im Geiste des vergangenen Jahrhunderts. Die Briten sind noch zu stark in der Nationalstaatlichkeit und der Konfrontation verhaftet. Für sie ist noch Krieg. Cameron hob hervor was UK plant, plant am Rande des Abgrundes an dem sie sich befinden. Die Wirtschaft in USA und England wird zu sehr von der Finanzwirtschaft bestimmt. Die Finanzwirtschaft kann nur Geld verdienen, wenn Wachstum da ist oder zumindest sich vortäuschen lässt. Cameron stellte heraus was sie planen zu tun, was Deutschland seit Jahren umgesetzt hat und hielt eine Werberede für sein Land und für Wachstum, damit seine City was zu spielen hat in ihren Casinos. Das Gespenst an der Wand, die Finanztransaktionssteuer malt er in düsteren Farben, weil seine City darunter mehr leiden wird, als er zugeben will.
    Der Ansatz von Frau Merkel war sehr gehemmt. Ihre Rede spröde, so hatte ich den Eindruck. Sie war sehr davon geprägt keine Erwartungen zu wecken und gleichzeitig niemanden zu brüskieren. Diesen schmalen Grad hat sie geschafft. Sie hat meines Erachtens zu wenig über die Chancen gesprochen, die ihr Weg zur Bewältigung der Verschuldungskrise bietet.
    Inzwischen mehren sich die Stimmen wichtiger Wirtschaftsführer und Professoren, die sagen, der Weg von Angela Merkel ist der Richtige: keine Ausweitung der Hilfen bevor nicht Verpflichtungen eingegangen werden. Nur Austerity bringt langfristig eine Lösung. Die Schuldenberge können nicht weiter wachsen. Der Euro in Gefahr? Blödsinn....

  • Wen interessiert der Applaus?

    Es ist zwar nicht populär, aber Frau Merkel vertritt uns doch ganz gut!

    Die Schönredner haben in ihrern Ländern viel größere Probleme, und wollen vermutlich mit Rhetorik davon ablenken...

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