Liveblog zum Terroranschlag in London
Britische Regierung hält weiteren Anschlag für „sehr wahrscheinlich“

In London gehen die Ermittlungen nach den Terrorattacken vom Samstag mit Hochdruck weiter. Die Polizei hat die Täter inzwischen identifiziert. Auf mehreren Brücken im Zentrum wurden indes die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.
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London, DüsseldorfAngriffe mutmaßlicher Extremisten haben mitten in London mindestens sieben Menschen das Leben gekostet und Großbritannien wenige Tage vor der Unterhauswahl erschüttert. Drei Männer rasten in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit einem Kleintransporter auf der zentralen London Bridge in Passanten und stachen dann im nahe gelegenen Touristen- und Vergnügungsviertel Borough Market mit Messern auf weitere Menschen ein. Knapp 50 Menschen wurden verletzt, unter ihnen zwei Deutsche. Die Polizei erschoss die drei mutmaßlichen Attentäter. Die aktuellsten Entwicklungen vom Montag fassen wir in diesem Liveblog zusammen.

+++ 15.03 Uhr: May warnt vor Nachahmer-Attacken +++

Nach dem Terrorangriff mit einem Lieferwagen und Messerstechern hat die britische Premierministerin Theresa May vor Nachahmern gewarnt. Sie stellte sich am Montag ausdrücklich hinter das Vorgehen der Polizei, die drei mutmaßlichen Angreifer mit gezielten Schüssen zu töten. So habe die Attacke binnen acht Minuten beendet und das Leben vieler anderer Menschen gerettet werden können.

+++ 13.43 Uhr: Labour-Chef Corbyn fordert May zum Rücktritt auf +++

Nach dem Terroranschlag von London hat der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, Regierungschefin Theresa May zum Rücktritt aufgefordert. Wenige Tage vor der britischen Parlamentswahl verwies Corbyn darauf, dass May in ihrer Zeit als Innenministerin mitverantwortlich dafür gewesen sei, dass es heute 20.000 weniger Polizisten gebe als 2010. Nun aber stelle die Premierministerin die geringe Stärke der Sicherheitskräfte als Problem dar. Die Regierungschefin hatte die Vorwürfe bereits mehrmals zurückgewiesen. Die Polizei sei gut für den Anti-Terror-Kampf gerüstet. Corbyn sagte: „Ja, wir haben ein Problem: Wir hätten die Polizeistellen nie kürzen dürfen.“ Die Wahl an diesem Donnerstag sei „vielleicht die beste Möglichkeit“, um May aus dem Amt zu treiben.

+++ 13.21 Uhr: Medien: Ein London-Attentäter lebte in Irland +++

Einer der Attentäter von London hat britischen Medien zufolge über längere Zeit in Irland gelebt. Bei seiner Leiche sei eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung gefunden worden, berichteten die Nachrichtenagentur PA und der Sender Sky News am Montag übereinstimmend unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unbestätigten Berichten zufolge wohnte der Terrorist eine Zeit lang in Dublin und war mit einer Frau aus Schottland verheiratet, wie PA meldete. Nun untersuche die irische Polizei, ob der Ausweis in Scheckkartengröße, der jederzeit mitgeführt werden muss, tatsächlich dem Mann gehöre. Die Behörden in Dublin wollten die Berichte zunächst nicht bestätigen. Sie teilten mit, dass sie eng mit ihren britischen Kollegen zusammenarbeiteten.

+++ 12.38 Uhr: Nach Terroranschlag in London: May nimmt Wahlkampf wieder auf +++

Nach dem Terroranschlag in London hat die britische Premierministerin Theresa May am Montag den Wahlkampf wieder aufgenommen. „Das Leben unserer Demokratie muss weitergehen“, sagte May in London. „Die Frage nach Führung war immer im Zentrum dieser Kampagne.“ Es gehe darum, jemanden zu haben, der die Aufgabe stemmen könne. Sie biete eine „starke und stabile Führung“, und die sei heute „wichtiger denn je“ - nicht nur mit Blick auf die Terrorbekämpfung, sondern auch bei den bevorstehenden Gesprächen zum geplanten EU-Austritt. Die Brexit-Verhandlungen sollen nach den Wahlen am Donnerstag beginnen. Wegen des Terroranschlags hatten die großen Parteien am Sonntag vorübergehend den Wahlkampf ausgesetzt.

+++ 12.35 Uhr: Britische Regierung hält weiteren Anschlag für „sehr wahrscheinlich“ +++

Die britische Premierministerin Theresa May befürchtet einen weiteren Terroranschlag in Großbritannien. Die Behörden schätzten die Gefahr für die nationale Sicherheit weiterhin als „schwerwiegend“ ein, sagte May am Montag nach einem Krisentreffen mit Vertretern der wichtigen Sicherheitsbehörden in London. „Das bedeutet, dass ein terroristischer Angriff sehr wahrscheinlich ist.“ May verurteilte den Terroranschlag vom Samstagabend als Attacke auf die freie Welt. „Das war ein Angriff auf London und auf das Vereinigte Königreich. Aber es war auch ein Angriff auf die freie Welt.“ Es sei nun klar, dass es Opfer verschiedener Nationalitäten gebe. May bestätigte zudem, dass die Identität der mutmaßlichen Attentäter der Polizei bekannt sei. Die Regierungschefin lobte erneut die Polizisten und Rettungskräfte für ihren „außerordentlichen Heldenmut“.

+++ 11.55 Uhr: Prinz Harry gedenkt Londoner Opfern zu Pferde +++

Hoch zu Pferde hat Prinz Harry der Opfer des Londoner Terrorattentats gedacht. Der 32-Jährige legte vor dem Beginn eines Polospiels im südostasiatischen Stadtstaat Singapur eine Schweigeminute ein, wie britische Medien am Montag berichteten. Auch seine Mitspieler hielten mit gesenktem Kopf inne, ihren Helm in der Hand. Harry ist auf einer fünftägigen Reise nach Singapur und Australien. Ein Programmpunkt war das Polo-Benefizspiel zugunsten HIV-infizierter Kinder in Afrika. Gemeinsam mit 80 jungen Singapurern nahm er zudem auch am Fastenbrechen während des Ramadans teil.

+++ 11.34 Uhr: Vier Polizisten bei Terroranschlag in London verletzt +++

Bei dem Terroranschlag sind nach offiziellen Angaben vier Polizisten verletzt worden, davon einer schwer. Der Mann, der nicht im Dienst war und nur zufällig in der Nähe, sei weiterhin in kritischem Zustand, teilte die Polizei am Montag in der britischen Hauptstadt mit. Die Sicherheitskräfte hätten Stichverletzungen erlitten. Zuvor hatte bereits Polizeichefin Cressida Dick den „absolut heldenhaften“ Einsatz der Beamten und besonders des nicht diensthabenden Polizisten gelobt. Der Mann war zufällig mit Freunden am Borough Market unterwegs, als die Terroristen dort Menschen mit Messern angriffen.

+++ 11.29 Uhr: Sicherheitsmnaßnahmen auf mehreren Brücken erhöht +++

Auf mehreren Brücken im Zentrum Londons wurden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Fußgänger sollen dort nun unter anderem durch Betonblöcke geschützt werden. Die Terroristen hatten ihre Attacke mit einem weißen Lieferwagen begonnen, mit dem sie wahllos auf einer Brücke - der London Bridge - in Menschen hineingefahren waren. Am Tatort ging die Spurensuche weiter, die London Bridge war aber in einer Richtung für den Verkehr sowie für Fußgänger geöffnet. Auch die U-Bahn-Station London Bridge, ein wichtiger Knotenpunkt, war wieder in Betrieb. Die Behörden betonten, in den Straßen würden mehr bewaffnete Polizisten patrouillieren.

+++ 11.22 Uhr: Londoner Polizeichefin: Anschläge nicht aus Ausland gesteuert +++

Der verheerende Terror in Großbritannien in den vergangenen Wochen ist aus Sicht von Londons Polizeichefin Cressida Dick nicht aus dem Ausland gesteuert worden. Die jüngsten Anschläge hätten „zweifellos“ eine internationale Dimension gehabt, der Schwerpunkt liege aber in Großbritannien selbst, sagte Dick am Montag dem Radiosender BBC4. „Wir werden immer sehen, ob irgendetwas aus dem Ausland gesteuert wurde. Aber ich würde sagen, die Hauptbedrohung, der wir momentan gegenüberstehen, scheint nicht aus dem Ausland gesteuert zu sein.“ Einen weiteren Anschlag schloss Dick nicht aus. Es sei „sicherlich möglich“, dass die Angriffe in Manchester und London einen weiteren Anschlag nach sich zögen. Mit ihrer Rhetorik hätten der IS und andere Organisationen Menschen dazu aufgefordert, „mit einfachen Mitteln“ die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Einige Menschen fühlten sich sicher davon inspiriert.

Die auf die Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group hatte am Wochenende vor IS-Einflüssen in Großbritannien gewarnt. Die Direktorin der Site-Group, Rita Katz, verwies darauf, dass am Anschlagstag in einer dem IS nahe stehenden Chat-Gruppe Mitglieder aufgefordert worden seien, Zivilisten mit Fahrzeugen, Schusswaffen und Messern zu töten.

+++ 10.52 Uhr: Junge Muslime: Attacken in London gehen gegen die Werte des Islam +++

Die Jugendorganisation der Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland hat die jüngsten Terrorattacken von London verurteilt. Der Anschlag sei perfide und durch nichts zu rechtfertigen, sagte ihr Bundesvorsitzender Hasanat Ahmad. Es handele sich dabei nicht nur um einen Angriff auf die gesellschaftliche Grundordnung, sondern gehe auch gegen die Werte des Islam. „Unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und Angehörigen“, erklärte Ahmad am Montag. Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation hat nach eigenen Angaben mehr als 12.000 Mitglieder.

+++ 10.49 Uhr: „Wall Street Journal“: Einreiseverbote werden wohl unumgänglich sein +++

Mit dem jüngsten Terroranschlag in London vom Samstag mit mindestens sieben Toten sieht das „The Wall Street Journal“ die freien Gesellschaften vor einer schwierigen Balance zwischen Eindämmung der Gefahr und Wahrung ziviler Freiheiten: „Die Premierministerin (Theresa May) gab in einer Rede am Sonntagmorgen eine neue Anti-Terrorstrategie bekannt, die Ideologie und Integration von Muslimen an oberste Stelle rückt. Der eine Fehltritt in ihrer sonst so klaren Rede war ihre Idee, die Überwachung von Dschihadisten-Reden im Internet den sozialen Medien zu übertragen. Dies ist populär unter westlichen Politikern, weil es eine Ausrede für ihr Versagen bietet, die Notwendigkeit der massiven Sammlung von Daten zu verteidigen (...). (US-)Präsident Trump antwortete auf den Londoner Anschlag in der typisch plumpen Art mit einem Tweet, in dem er die Gerichte aufforderte, sein Einreiseverbot (für Menschen aus sechs vorwiegend muslimischen Ländern) wieder in Kraft zu setzen. Aber die Anti-Antiterror-Linke muss erkennen, dass Feindseligkeit gegenüber Überwachung und einer ehrlichen Debatte über den Dschihad solche Einreiseverbote unumgänglich machen, sofern die Anschläge anhalten. Und Herr Trump wird nicht der einzige Politiker sein, der sie durchsetzen will.“

+++ 10.23 Uhr Facebook: Wir wollen „feindselige Umgebung“ für Terroristen sein +++

Facebook hat nach der jüngsten Terrorattacke von London versichert, das weltgrößte Online-Netzwerk wolle eine „feindselige Umgebung“ für Terroristen sein. „Mit einer Mischung aus Technologie und Aufsicht durch Menschen arbeiten wir aggressiv daran, terroristische Inhalte von unserer Plattform zu entfernen, sobald wir von ihnen erfahren“, erklärte Facebooks Politik-Chef Simon Milner.

Die britische Premierministerin Theresa May erklärte nach dem Attentat auf der London Bridge, Extremismus finde im Internet eine sichere Brutstätte - und die großen Internetunternehmen ließen dies zu. Firmennamen nannte sie nicht. May forderte eine Zusammenarbeit demokratischer Regierungen für „internationale Verträge, die den Cyberspace regulieren, um die Ausbreitung von Extremismus und terroristische Planung zu verhindern“.

+++ 9.53 Uhr: Londoner Polizei: Wir wissen, wer die Täter sind +++

Nach dem Terroranschlag von London hat die Polizei nach eigenen Angaben die drei Attentäter identifiziert. Die Namen würden veröffentlicht, „sobald es die Ermittlungen erlauben“, teilte die Londoner Polizei am Montagmorgen mit. Jetzt gehe es darum, herauszufinden, ob die Männer weitere Helfer bei der Planung des Anschlags gehabt hätten, sagte Polizeichefin Cressida Dick. Die Angreifer selbst waren nach ihrer Tat von der Polizei erschossen worden.

+++ 9.52 Uhr: „Washington Post“: Londoner Anschlag zeigt das Schlechteste von Trump +++

Der jüngste Terroranschlag in der britischen Hauptstadt London mit sieben Toten hat weltweit für Empörung und Entsetzten gesorgt. In den USA gerät allerdings auch Präsident Donald Trump mit seiner Reaktion - Werben für sein Einreiseverbot für Menschen aus muslimschen Ländern, Austeilen an Londons Bürgermeister - in die Kritik, wie die Zeitung „The Washington Post“ schreibt:

„Die stoische Entschlossenheit und Anständigkeit des britischen Volkes und seiner Anführer war in den Stunden nach dem jüngsten schrecklichen Terroranschlag voll sichtbar. (...) Die Zivilisation wird nicht durch drei oder dreihundert Mörder aus Großbritannien vertrieben werden. Während dessen - und es schmerzt mich, dies zu schreiben - reagierte unser Präsident mit dem Senden seiner Serie von Tweets wie ein Trampel, ein herzloser, begriffsstutziger Rowdy. (...)

Der Londoner Anschlag bringt das Beste aus den britischen und westlichen Führern auf dem europäischen Kontinent zum Vorschein. Und er holt das Schlechteste aus Trump und seinen Anhängern heraus. Die ersteren schützen die Seele der westlichen Zivilisation. Die letzteren stoßen einen Pfahl durch die belebenden Ideen, die Amerika so besonders machen.“

+++ 9.24 Uhr: Londoner Polizeichefin lobt „heldenhaften“ Beamten +++

Nach den Terrorattacken in London hat die Polizeichefin der britischen Hauptstadt den außerordentlichen Einsatz der Beamten gewürdigt. Vor allem ein nicht diensthabender Polizist, der zufällig mit Freunden am Borough Market unterwegs gewesen sei, als die Terroristen dort Menschen mit Messern angriffen, habe sich „absolut heldenhaft“ verhalten, sagte Cressida Dick der BBC am Montagmorgen. Der Mann habe ohne zu zögern eingegriffen und mit bloßen Händen gegen die drei Terroristen gekämpft. Dabei habe er sich selbst ernsthafte Verletzungen zugezogen.

+++ 8.32 Uhr: „La Repubblica“: In Turin hat der Terror eher gesiegt als in London +++

Zur Angst vor Terroranschlägen und der dadurch hervorgerufenen Massenpanik beim Public Viewing in Turin mit rund 1500 Verletzten schreibt die italienische Zeitung „La Repubblica“ am Montag: „Am Samstagabend lief man in Turin davon und man lief in London davon. Aber in Turin hat der Terrorismus eher gesiegt als in London. (...) In London lief man am Samstagabend vor einem Feind davon. In Turin waren die, die davonliefen, der Feind. Und die Anweisungen der britischen Polizei via Twitter - lauft, versteckt euch, erzählt - waren kein Ansporn zur Panik, sondern genau das Gegenteil. (...) Die schöne und zivile Stadt Turin, eine der Metropolen Italiens, hat sich dagegen in der Angst verlaufen.“

+++ 8.25 Uhr: Anschlag von London lastet auf Pfund +++

Der Anschlag von London hat am Montag in Asien das Pfund ins Minus gedrückt. Die britische Währung notierte zum Dollar etwas schwächer mit 1,2875 Dollar. Anleger zeigten sich verunsichert nach dem Attentat vom Samstagabend, bei dem sieben Menschen getötet wurden und das die Extremistenmiliz IS für sich reklamierte. Außerdem zeichnet sich ein ungewisser Ausgang der britischen Parlamentswahl am Donnerstag ab. Das Brexit-Votum habe gelehrt, Umfragen keinen Glauben zu schenken und keine aggressiven Positionen vor Abstimmungen in Großbritannien einzugehen, sagte Währungsstratege Masashi Murata von der Privatbank Brown Brothers Harriman.

+++ 7.57 Uhr Polizei nimmt nach London-Anschlag weitere Verdächtige fest +++

Die Londoner Polizei hat an zwei Orten Razzien vorgenommen und mehrere weitere Personen im Zusammenhang mit dem Anschlag vom Samstagabend festgenommen. Wie sie am Montag mitteilte, gab es Durchsuchungen in Barking und Newham. Bei dem Angriff mit einem Transporter und Messern waren am Samstag sieben Menschen von drei mutmaßlichen Attentätern getötet worden. 21 Verletzte befanden sich am Montag noch in kritischem Zustand. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Marc Renner  Quelle: Frank Beer für Handelsblatt
Marc Renner
Handelsblatt / Chef vom Dienst

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  • Wann werden die Politiker in Brüssel und Berlin zu Verantwortung für die überall in Europa statffindenden Terroranschläge gezogen? Allein in D sind 1000 IS Kämpfer untergekrochen, die sich nicht alle kontrollieren lassen. Die Polizei hat auch noch anderes zu tun. Merkel, Gabriel, de Maiziere, Nahles usw sollten endlich durchgreifen, denn der nächste Terrorakt kommt mit Sicherheit! Kein Land auf der Welt macht solche Fehler wie dieses Deutschland!

  • Auch wenn ich keine „Grüne“ (und auch sonst „unparteiisch“ bin):

    Falls ich Frau Katrin Göring-Eckardts "vorsichtige Kritik" in der „tagesschau“ (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-20117.html) richtig verstanden habe (siehe Absatz unten "Es kommt jetzt mehr denn je darauf an..."), kann ich ihrer nachfolgenden Aussage nur zustimmen:

    „Theresa May hat bisher noch nichts dazu gesagt, was sie mit härterer Gangart meint. Ich hoffe sehr, dass sie meint, dass die, die gefährlich sind tatsächlich beobachtet werden. Ansonsten halte ich wenig davon, dass man Zwiespalt in die Gesellschaft sät.“


    Es kommt jetzt mehr denn je darauf an, dass wir uns die Mühe machen, genauer hinzuschauen, damit wir in der Lage sind, zu differenzieren.

    Statt „der Einfachkeit halber“ alle und alles „über einen Kamm zu scheren“.


    Weiterhin ist zu hoffen, dass man die Worte „vielleicht unangenehme Gespräche“ in Theresa Mays Aussage:

    „Es gibt zu viel Toleranz gegenüber Extremismus. Wir müssen besser werden darin, ihn zu identifizieren und zu bekämpfen. Das wird schwierige, vielleicht unangenehme Gespräche mit sich bringen„

    dahingehend interpretieren darf, dass sie begriffen hat, dass nur Mut zur Ehrlichkeit (nicht zu verwechseln mit dem unsäglichen ‚Mut zur „Wahrheit‘ der Populisten!) an Stelle parteitaktischen Kalküls ein weiteres Eskalieren der religiös bedingten gesellschaftlichen Spannungen (bzw. deren Spaltung) und des damit einhergehenden, letztlich die gesamte globale Gesellschaft existentiell bedrohenden Konfliktpotentials noch verhindern kann.

    N i c h t falsche (d.h. ideologisch begründete) Rücksichtnahme – der Ehrlichkeit halber sollte man oft wohl besser „Bequemlichkeit“ oder sogar "Feigheit" sagen – aufgrund derer bislang allzuoft akzeptiert wurde (bzw. widerwillig akzeptiert werden "musste"), was nicht zu akzeptieren i s t.

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