Lösegeldzahlungen unklar
Portugiesischer Reporter in Irak freigelassen

Der in Irak entführte portugiesische Journalist ist wieder frei. Am Samstag entließen ihn seine Kidnapper aus ihrer Gewalt.

HB BERLIN. Einen Tag nach seiner Entführung in Irak ist ein portugiesischer Radiojournalist wieder freigekommen. Seine bewaffneten Entführer hätten ihn im Süden Iraks, vermutlich auf der Straße nach Basra freigelassen, berichtete Carlos Raleiras am Samstag. Während seiner Gefangenschaft haben ihn die Männer demnach von Haus zu Haus gebracht. Raleiras sagte, er sei nicht schlecht behandelt worden. So habe er Wasser und Kekse erhalten.

Der 33-Jährige war am Freitag entführt worden, als ein Autokonvoi mit portugiesischen Journalisten angegriffen wurde. Der hatte gerade die Grenze von Kuwait nach Irak überquert. Laut dem Nachrichtensender EuroNews, der telefonischen Kontakt zu einem der Entführer herstellte, forderten diese ein Lösegeld von umgerechnet 43.000 Euro. Es war zunächst nicht klar, ob dieses Geld gezahlt wurde.

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