Logistische Probleme stünden Einhaltung des Zeitplans im Wege
Sudan: Erfüllung der UN-Resolution kaum möglich

Das Ultimatum der UN zur Entwaffnung der Rebellen in Darfur sei nicht praktikabel, hat die sudanesische Regierung kritisiert. Es gebe logistische und andere Probleme, hieß es.

HB BERLIN. Die sudanesische Regierung hat eine Erfüllung der UN-Resolution in Frage gestellt. Bis zum Monatsende sollen die arabischen Reitermilizen in der Krisenregion Darfur bewaffnet werden. Sudans Vizepräsident Ali Osman Mohammed Taha sagte in einem Interview mit der britischen Rundfunkanstalt BBC, der Sudan tue zwar alles in seiner Macht Stehende, um das von den Vereinten Nationen verhängte Ultimatum zu erfüllen, aber wegen logistischer Probleme und anderer Beschränkungen glaube er nicht, dass der Zeitrahmen praktikabel ist.

Zudem forderte der sudanesische Vizepräsident, dass neben der arabischstämmigen Dschandschawid-Miliz auch die schwarzafrikanischen Rebellen in Darfur ihre Waffen niederlegen müssen. Sonst werde es keinen Frieden in Darfur geben, sagte er.

Falls die Regierung des nordafrikanischen Landes die Rebellen nicht entwaffne und der Gewalt in der Region ein Ende setze, müsse der Sudan mit negativen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen rechnen, heißt es in der Resolution.

Vertreter von zwei Rebellengruppen kündigten an, mit hohen Delegierten an den am 23. August geplanten Friedensgesprächen in Nigeria teilzunehmen

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