Lohnerhöhungen und Reformen gefordert
Frankreich steht große Streikwoche bevor

Die Franzosen müssen sich auf die intensivste Streik- und Aktionswoche der Staatsbediensteten seit knapp zwei Jahren einstellen. Die Welle der Arbeitsniederlegungen beginnt an diesem Dienstag mit einem nationalen Streiktag gegen die geplante Öffnung des Postwesens für Privatunternehmen.

HB PARIS. Bei den Forderungen geht es in den verschiedenen Bereichen um Arbeitsplatzsicherung, Lohnerhöhungen und Reformen.

Für den folgenden Mittwoch haben alle sieben Eisenbahnergewerkschaften zum Streik gegen den Haushalt 2005 der staatlichen SNCF aufgerufen, was zu erheblichen Behinderungen des Schienenverkehrs führen dürfte. Der öffentliche Dienst will dann am Donnerstag wegen eines befürchteten Sozialabbaus streiken. Für denselben Tag planen die Lehrer die Arbeit niederzulegen. Mehrere Protestaktionen soll es auch in staatlichen Krankenhäusern geben.

Die konservative Regierung von Premierminister Jean-Pierre Raffarin hat im Vorfeld der Streiktage Standfestigkeit gezeigt. Der für den öffentlichen Dienst zuständige Minister Renaud Dutreil bekräftigte am Sonntag, dass die Streiktage nicht bezahlt werden: „Das ist normal, das ist Gesetz, die Beamten und Angestellten wissen das.“ Dutreil bekräftigte den Gehaltszuwachs von nur 1,0 % für den öffentlichen Dienst.

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