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Lorenzo Bini Smaghi: Ein Land, eine Stimme – auch bei der Bankenaufsicht

exklusiv Ginge es nach Ex-EZB-Direktor Bini Smaghi, dürfte jedes Land in der europäischen Bankaufsicht nur eine Stimme haben. Bundesbank-Chef Jens Weidmann fordert dagegen eine unterschiedliche Stimmengewichtung.

Lorenzo Bini Smaghi. Quelle: Reuters
Lorenzo Bini Smaghi. Quelle: Reuters

BerlinDer früherer EZB-Direktor Lorenzo Bini Smaghi hat den Vorschlag kritisiert, großen Euro-Ländern wie Deutschland bei der Bankenaufsicht unter dem Dach der Europäische Zentralbank (EZB) ein größeres Stimmengewicht einzuräumen. „Würde man die Stimmen nach der wirtschaftlichen oder finanziellen Stärke der jeweiligen Länder gewichten, würden die EZB-Vertreter die Sicht ihrer Heimatländer und nicht ihre eigenen Überzeugungen vertreten. Das wäre das Ende der Unabhängigkeit für die EZB und ein großes Risiko für die Steuerzahler“, schreibt der Italiener in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt (Mittwoch-Ausgabe). Zuvor hatte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die unterschiedliche Stimmengewichtung gefordert.

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EZB

In der EZB wird vertragsgemäß nach dem Modus „ein Land, eine Stimme“ entschieden. Das hat dazu geführt, dass Deutschland mit seiner Kritik an den Käufen von Staatsanleihen hochverschuldeter Euro-Länder durch die Zentralbank in die Minderheit geraten ist. Ein ähnliches Schicksal droht jetzt auch bei der Bankenaufsicht.

Auch Ewald Nowotny, der Chef der österreichischen Nationalbank, hatte bereits einen Zusammenhang zwischen Risikohaftung und Stimmgewichten gefordert, der dem deutschen Vertreter im Rat, Bundesbank-Chef Jens Weidmann, deutlich mehr Gewicht geben würde. "Ich kann mir gut vorstellen, dass der Rückhalt der deutschen Bevölkerung so wachsen könnte", sagte Nowotny, der auch im Rat der EZB sitzt und über die Geldpolitik entscheidet, gegenüber Handelsblatt.

 

  • 20.11.2012, 20:43 UhrFrank3

    Hahahahahahaaaa !!! UNTER 88 MILLIONEN WERDE DOCH WOHL EINEN Intelligenteren und MEHR MENSCH SEIENDEN FINDEN als UNTER 11 Millionen Griechen oder 1,1 Millionen Zyprioten UND MEHR BILDUNG GEBEN KÖNNEN ODER ???? dein BEGRIFF VON Demokratie IST GEPRÄGT FALSCH GEPOLT !°!!

  • 20.11.2012, 20:18 UhrDagmarK

    Okay, einverstanden: Ein land = eine Stimme. Aber dann muss jedes Land auch die gleiche Summe einzahlen und darf nur die gleiche Summe erhalten.

    1 Stimme für 88 Millionen Deutsche = eine Stimme für 11 Millionen Griechen oder 1,1 Millionen Zyprioten?

    Das ist sicher keine Demokratie.

  • 20.11.2012, 20:09 UhrIdiots_for_Eurobombs

    Die Realität sieht anders aus. Krisenverursacher Steinbrück macht einen auf Kanzlerkandidat, Euro-Bond-Befürworter und bekennender Deutschlandhasser Trittin ist zusammen mit Tante Roth mit überwältigender Mehrheit gewählt worden und Merkel darf trotz all ihrer gebrochenen Versprechen zusammen mit Rolli, der sich an zuvor Gesagtes einfach nicht mehr erinnern kann, auch weitermachen. Und Doofmichel sitzt vor der Glotze und sieht flache Talk-Shows, Fußball und Soap-operas, säuft Bier und frisst Folterfleisch, auf dass sich BSE noch weiter ausbreite, ist den Politikern nur recht. Und für Alte und Kranke ist kein Geld da, denn schließlich müssen wir die EU retten, aber dafür ist genug für die aufwendige Therapie und Betreuung von Serienstraftätern da, die immer wieder Freigang kriegen, als ABM für Betreuer und Pseudo-Therapeuten, denn die Linken tun alles, damit D ein Täterland ist und bleibt, dass dienst- und zahlungswillig vor den PIIGS-F-Staaten buckelt. Und da soll man noch bei Verstand bleiben? Schwieriges Nümmerchen.

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