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Poker um zweiten China-Transrapid kann beginnen

Die chinesische Regierung hat nach Darstellung von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe wichtige Weichen für eine zweite Transrapid-Strecke für das Reich der Mitte gestellt: Der "Commander Wu" genannnte technische Leiter der ersten Strecke in Shanghai darf ab sofort verhandeln.

HB BERLIN/PEKING. Der SPD-Politiker Stolpe sagte am Freitag, die chinesische Seite habe nach Gesprächen "hochrangiger" Regierungsvertreter beider Seite entschieden, ab sofort über die 160 Kilometer lange Strecke von Shanghai nach Hanghzou zu verhandeln. "Commander Wu", der Chef der Strecke von der Shanhaier Innenstadt zum 30 Kilometer entfernten Flughafen Puding, habe dafür die volle Prokura, so Stolpe.

Erst am Vortag hatte der US-Kongress 90 Millionen US-Dollar für die Planung zweier Transrapid-Strecken in den Vereinigten Staaten freigegeben. Eine Trasse soll in der Spielerstadt Las Vegas gebaut werden, die andere an der Ostküste.

Bei der Kasseler Thyssen-Krupp Transrapid GmbH, die den Superzug baut, sorgte die Entscheidung aus Washington für Freude. Ein möglicher Auftrag aus den USA werde zum Erhalt und zur Steigerung der Arbeitsplätze beitragen, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Günter Simon. "Das ist eine sehr positive Geschichte." Die Mitarbeiter des Werks bangen um ihre Jobs, weil nach der Lieferung der Züge für die erste kommerzielle Strecke in Shanghai keinerlei Folgeaufträge kamen.

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