Mahmud Ahmadinedschad
Irans Präsident warnt USA vor Angriff

Der iranische Präsident hat einen Besuch in Dubai zu einer anti-amerikanischen Massenkundgebung genutzt. Amerika bedrohe die Stabilität und den Reichtum der Region, sagte Mahmud Ahmadinedschad vor tausenden Menschen. Zugleich warnte er die USA im Atomstreit mit dem Westen vor einem Militärschlag.

HB ABU DHABI. Sein Land werde mit schwerer Vergeltung auf einen Angriff reagieren, sagte Ahmadinedschad am Montag beim Besuch der Vereinigten Arabischen Emirate. Eine Militäraktion wäre ein Fehler, den die USA bereuen würden.

Der Westen werde die Atompolitik seines Landes nicht stoppen, ergänzte Ahmadinedschad. „Die Supermächte können uns nicht daran hindern, diese Art der Energie zu besitzen.“ Die USA und ihre Verbündeten werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel der Energieerzeugung Atomwaffen zu bauen. Die Islamische Republik bestreitet die Vorwürfe. Der Iran hat mehrere Termine verstreichen lassen, sein Atomprogramm auszusetzen. Deshalb hat der Uno-Sicherheitsrat Sanktionen gegen das Land verhängt. Die USA haben auch einen Militärschlag gegen das Land bisher nicht definitiv ausgeschlossen.

Mit dem Ruf, sich ausländischer Truppen zu entledigen verschärfte Ahmadinedschad seine Forderung vom Vortag, als er den Abzug der US-Truppen verlangte. Die ausländischen soldaten seien die Ursache für Unsicherheit in der Golfregion. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein enger Verbündeter der USA. Deren Vizepräsident Dick Cheney hatte das Land kurz vor Ahmadinedschad besucht.

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