Mali Zwei EU-Mitarbeiter sterben bei Anschlag auf Hotel

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Anschläge gegen Ausländer für Aufmerksamkeit

Der Norden Malis war 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer Extremisten und anderer Rebellengruppen gefallen, sie konnten aber nach einer Intervention französischer Streitkräfte zurückgedrängt werden. Eine UN-Mission soll zur Umsetzung eines Friedensabkommens beitragen. An der Mission beteiligen sich auch etwa 800 Bundeswehr-Soldaten.

Seán Smith, Westafrika-Experte der Risikoberatung Verisk Maplecroft, sagte: „Der Angriff zeigt, dass die bislang hauptsächlich auf den Norden beschränkte Gefahr des Terrorismus inzwischen über praktisch jedem Landesteil schwebt.“ Der Anschlag zeige auch, dass es Terroristen weiter darum gehe, von Ausländern frequentierte Ziele anzugreifen, um Aufmerksamkeit zu erzielen.

Erst vor gut einer Woche hatte die US-Botschaft in Mali vor einer möglichen erhöhten Gefahr durch Anschläge gegen bei Ausländern beliebte Ziele in Bamako gewarnt. Man solle Orte mit unzureichender Sicherheit wie Hotels, Restaurants und Kirchen meiden, hieß es.

Im November 2015 hatten Terroristen das Radisson-Hotel in Bamako angegriffen. Dabei nahmen sie rund 100 Gäste als Geiseln und töteten etwa 20.

  • dpa
  • ap
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