Islamistische Rebellen in Mali
Radikalislamistische Gruppierungen beherrschen seit April vergangenen Jahres den Norden Malis. Nachdem sie mit einer 1.200 Mann starken Truppe nun auch in den Süden vorrückten und die schlecht ausgebildete malische Armee den Islamisten nichts entgegenzusetzten hatte, bat Übergangspräsident Dioncounda Traore die ehemalige Kolonialmacht Frankreich um militärische Hilfe. Frankreichs Präsident Francois Hollande traf innerhalb eines Tages die Entscheidung einzugreifen. Außenminister Laurent Fabius kommentierte die Entscheidung folgendermaßen: "Frankreich musste mit großer Dringlichkeit intervenieren, weil es sonst kein Mali mehr gegeben hätten, sondern einen terroristischen Staat. Es war eine Frage von Leben oder Tod für Mail."