Marine-Manöver USA planen Laserkanonentest im Persischen Golf

Die US-Navy will eine Laserkanone in internationalen Gewässern ausprobieren. Tests hätten gezeigt, dass die Waffe Sensoren von Drohnen untauglich machen kann. Die Adressaten des Manövers sitzen in Teheran.
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US-Marine testet Laserkanone

WashingtonDie US-Marine will erstmals in internationalen Gewässern ein Kriegsschiff mit einer Laser-Kanone ausstatten. Ein Prototyp der Hightech-Waffe solle im kommenden Jahr testweise auf der zur Operationsplattform umgerüsteten „USS Ponce“, einem Amphibienschiff, installiert und im Persischen Golf eingesetzt werden, berichtete die Fachzeitung „Navy Times“ am Montag. Dies könne auch als Warnung an den Iran gesehen werden, der nach US-Angaben seine militärischen Aktivitäten in der Region in aggressiver Weise ausweite, schrieb die „New York Times“.

Der Laserstrahl der neuartigen Waffe soll stark genug sein, um die Sensoren von Patrouillenbooten und unbemannten Überwachungsflugzeugen untauglich zu machen. Tests im vergangenen Jahr hätten zudem gezeigt, dass die Kanone auch materielle Zerstörungen anrichten könne, hieß es seitens der Navy. Das Militär veröffentlichte ein Video im Internet, das zeigen soll, wie eine tieffliegende Drohne mit einem Laserstrahl abgeschossen wird.

Die Waffen könnten in den kommenden Jahren immer schlagkräftiger werden und irgendwann etwa Abfangraketen ersetzen, so eine Studie des US-Kongresses. Anders als es Science-Fiction-Fans aus dem Kino kennen, sind die Laserstrahlen mit dem bloßen Auge nicht erkennbar.

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  • dpa
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11 Kommentare zu "Marine-Manöver: USA planen Laserkanonentest im Persischen Golf"

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  • Ach Jottchen, nee is die "Kanone" süß. Alles was nach 30 Jahren Lasertechnik militärisch nun als "Vernichtungsfaktor" auf das Modellflugzeug abgefeuert wurde, reicht also, um einen Balserholz-Tragflügel in Brand zu setzen. Sowas Ähnliches gab es zu Zeiten Galileis schon, nannte sich "Brennglas". Kims und Achmadinedschad´s Raketen müssen sich nun wohl auf heiße Zeiten einstellen, am besten einen feuchten Lappen "made in Germany" außen drumwickeln, nennt sich dann "Anti-Laser-Shield" und darf dann pro Rakete auch mal gern 20Mio € kosten.
    Und weiter dreht sich die Rüstungskreativitätsspirale
    ....

  • Also mal ehrlich, so ein Gerät ist keine Bedrohung für die Substanz des inranischen Militärs bzw. des Landes selbst.

    Obama bzw. Hagel sollen "Stärke" demonstrieren (= drohen) was sie auch tun, aber einen Krieg wird es mit denen nicht geben.

    Anständige Menschen gibt es in jedem Land, Amerika eingeschlossen.

  • laser - die kriegstechnologie von morgen, die aus interkontinentalraketen und atombomben nuklearschrott macht, wer künftig atombomben hat, der verliert im laserkrieg

  • Diese Forderung hat aber bereits Lybien den Überfall der USA eingehandelt! Glücklicherweise hat der Iran Atomwaffen, sonst hätten die USA dieses Land längst überfallen.

  • Und dann wollen sie damit auch Nordkorea weiter provozieren!

  • Die Amis beschießen eine Drohne, die sich im Zeitlupentempo bewegt, einfach nur lächerlich!
    Das wird die Iraner wenig beeindrucken...

  • Don't feed the trolls...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Iraner wollen kein Dollar nur Gold )

  • "Laserkanonen" - die Dinger gibt es doch schon lange...
    Es gibt da noch ganz anderes Kriegsspielzeug, welches aber der tumben Menschenmasse nicht gezeigt wird.
    Mal von der Raumfahrttechnologie und der Nutzung Freier Energie gant abgesehen

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