Marode Wirtschaftslage
US-Vertreter rechnet mit Kubas Pleite

Erneut wurden brisante Dokumente auf Wikileaks veröffentlicht, die den USA nicht gefallen werden: Die Vertretung der Vereinigten Staaten auf Kuba hat den Bankrott des karibischen Inselstaates innerhalb von zwei bis drei Jahren vorhergesagt.
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HB HAVANNA. Die US-Vertretung in Havanna, die offiziell keine diplomatische Mission ist, informierte Washington bereits im Februar über die anscheinend extrem marode Wirtschaftslage. Die Depesche wurde der in Havanna, die offiziell keine diplomatische Mission ist, informierte Washington bereits im Februar über die anscheinend extrem marode Wirtschaftslage. Die Depesche wurde der US-Vertretung in Havanna, die offiziell keine diplomatische Mission ist, informierte Washington bereits im Februar über die anscheinend extrem marode Wirtschaftslage. Die Depesche wurde der Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt und am Freitag veröffentlicht.

Die Nachricht gibt die Kommentare und Einschätzungen von Wirtschaftsgesandten und Diplomaten unter anderem aus China, Kanada, Frankreich, Spanien, Italien und Japan wieder. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre könne die kubanische Wirtschaft kollabieren, heißt es in dem Schreiben.

Die vernichtenden Einschätzungen wurden allerdings noch gemacht, bevor Präsident Raúl Castro der kubanischen Wirtschaft ein umfassendes Reformprogramm auferlegte. Die im September angekündigten Reformen sehen vor, bis zu einer halben Million Staatsangestellte zu entlassen und die Wirtschaft ein Stück weit für Privatunternehmer zu öffnen. In der nun veröffentlichten Depesche hieß es noch, Wirtschaftsreformen seien eher unwahrscheinlich.

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  • Die kubanische Wirtschaft hat nicht während und nach dem Zusammenbruch des sozialistischem System kollabiert. Warum sollte es gerade jetzt passieren? Kuba und die Kubaner haben es drauf, das Land kommt ungeirrt und unweigerich voran!

  • „innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre könne die kubanische Wirtschaft kollabieren, heißt es in dem Schreiben“

    Tja, da bleibt für die Kubaner wenigstens die Genugtuung, dass Sie auf der beerdigung der USA teilnehmen können – nicht umgekehrt!

  • Der erste Satz wurde zu oft gecopypasted. Ansonsten wundert mich der Artikel nicht. Damit ist das letzte Land in dem Kommunismus angeblich funktioniert gescheitert. Die Leidtragenden sind natürlich die Kubaner. Die Gleicheren dürften sich nach dem Zusammensturz noch Gleicher machen.

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