Massaker in Syrien
Regierung lässt UN-Beobachter nicht ins Dorf

Nach dem Massaker in einem syrischen Dorf wollen sich die UN-Beobachter ein Bild machen. Doch die Assad-Regierung ignoriert diese Forderungen. Unterdessen spitzt sich die humanitäre Lage zu.
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Damaskus/Istanbul/Washington/New YorkEin fürchterliches Blutbad in einem syrischen Dorf hat weltweit Entsetzen ausgelöst und die Diskussion über ein internationales Eingreifen angeheizt. Bis zu 250 Menschen sollen in Tremseh nahe der Stadt Hama getötet worden sein.

Der Angriff auf dieses Dorf könnte das bislang schlimmste Massaker seit Beginn des Aufstandes vor 16 Monaten sein, wenn sich Angaben der Opposition bestätigen. Einige Oppositionsgruppen erklärten, in dem Dorf seien am Donnerstag bis zu 250 Menschen getötet worden. In anderen Berichten war von rund 160 Toten die Rede.

Die Angriffe auf Tremseh dauerten viele Stunden. Aktivisten sagten, die meisten Einwohner des nun zerstörten Dorfes hätten mit der Opposition sympathisiert. Nach Darstellung des Militärs in Damaskus erfolgte der Einsatz in dem Dorf „auf Anforderung der Bewohner“. Im staatlichen Fernsehen hieß es, die meisten Toten seien Terroristen gewesen.

Zu dem Angriff auf das Dorf bei Hama sagte der Leiter der UN-Beobachtermission, General Robert Mood: „Wir können bestätigen, dass es gestern in dem Gebiet von Tremseh länger andauernde Gefechte gab.“ Dabei seien unter anderem Militärhubschrauber und Geschütze eingesetzt worden. Sein Team sei bereit, vor Ort zur Aufklärung der Vorfälle in Tremseh beizutragen, „sobald es eine glaubwürdige Waffenruhe gibt“.

Am Abend erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus UN-Kreisen, das Regime habe die Forderung nach Zugang zum Schauplatz „total ignoriert“.

Unterdessen spitzte sich die humanitäre Lage in Syrien weiter zu. Die Vereinten Nationen wollten im Juli 850.000 Menschen in Syrien mit Nahrungsmitteln versorgen. Im April waren 200.000 Menschen auf Lebensmittel der Uno angewiesen. Für die Hilfslieferungen innerhalb Syriens benötigen die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben 189 Millionen Dollar (155 Millionen Euro).

Weitere 193 Millionen Dollar seien für die Versorgung der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern nötig. Momentan sei jedoch lediglich die Finanzierung von 20 Prozent der geplanten Hilfen sichergestellt, sagte der geschäftsführende Direktor des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten, John Ging, am Freitag. Bei einem Treffen am kommenden Montag in Genf hoffe er auf Hilfszusagen weiterer Staaten.

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  • Die Verantwortlichen bei den Massenmedien, die diese Kriegshetze abdrucken sind mitverantwortlich für den künftigen Tod von unzähligen Männern, Frauen, Kindern.

    Sie haben Blut an ihren Händen.

  • gegen die Kriegspropaganda:

    Syrien steht im Zentrum des Kriegs um Erdgas

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=882


    Die «neue Weltordnung» – ein Angriff auf den Islam

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=48


    Geopolitische Destabilisierung und regionaler Krieg

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=699


    Französische Soldaten und «Journalisten» betreiben den geheimen Krieg in Syrien

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=719










  • Solange die Masse der Menschen nicht ENDLICH aufwacht ändert sich nichts...
    Sie lassen sich wie dumme Schafe manipulieren und gehirnwaschen...
    Und die Medienhuren helfen eifrig mit....
    Auch das HANDELSBLATT !!! Armselig !!!

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