International

_

Massenflucht aus Gefängnissen: Interpol sieht weltweite Sicherheit gefährdet

Nach der großangelegten Befreiung von 500 Häftlingen fürchtet Interpol um die weltweite Sicherheit. Um den Flüchtigen auf die Spur zu kommen, arbeitet die Organisation eng mit den irakischen Behörden zusammen.

Archivbild des berüchtigten Abu Ghraib Gefängnisses. Hinter der Befreiungsaktion steht das Terrornetzwerk Al-Kaida. Quelle: ap
Archivbild des berüchtigten Abu Ghraib Gefängnisses. Hinter der Befreiungsaktion steht das Terrornetzwerk Al-Kaida. Quelle: ap

ParisNach der Massenflucht Hunderter mutmaßlicher Al-Kaida-Terroristen, Krimineller und Extremisten aus zwei irakischen Gefängnissen hat die Polizeiagentur Interpol eine Sicherheitswarnung für den gesamten Nahen und Mittleren Osten herausgegeben. Die flüchtigen Häftlinge seien eine „große Gefahr“ für die weltweite Sicherheit, erklärte Interpol am Mittwoch in Lyon. Man arbeite nun eng mit den irakischen Sicherheitsbehörden zusammen, um Fotos und Fingerabdrücke zu sammeln. Dies könne bei der weltweiten Fahndung helfen.

Anzeige

Der irakische Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida hatte sich zu den Befreiungsaktionen am Sonntag aus den Gefängnissen Abu Ghreib und Tadschi bei Bagdad bekannt. Nach Behördenangaben wurden dabei Dutzende Menschen getötet. Mehr als 500 Häftlinge flohen.

 

  • 24.07.2013, 21:28 Uhrnorbert

    Wenn uns die Amis als Freunde (statt als Vasallen) ansehen würden, dann würde ich sie untertützen.

    Das machen die hohen herren selber, daß ihnen der arme mann feynd wird.

  • Die aktuellen Top-Themen
Millionen-Problem bei der KfW: Steuerzahlerbund beklagt fehlenden Sachverstand

Steuerzahlerbund beklagt fehlenden Sachverstand

Der Steuerzahlerbund macht die staatliche Bürokratie für die Kostenexplosion bei der Einführung einer neuen IT-Infrastruktur bei der Förderbank KfW verantwortlich. Es sei nicht das erste Beispiele für Behördenversagen.

WTO-Verhandlungen gescheitert : Indien lässt Hoffnung auf freien Welthandel platzen

Indien lässt Hoffnung auf freien Welthandel platzen

Die Hoffnungen waren groß: Vom ersten globalen Handelsabkommen im Rahmen der WTO sollten enorme Wachstumsimpulse ausgehen. Doch zumindest der Startversuch geriet zu einer traurigen Niederlage.

Abbau der Kalten Progression: CDU-Arbeitnehmer wollen Besserverdiener schröpfen

CDU-Arbeitnehmer wollen Besserverdiener schröpfen

Der Union droht ein Steuerstreit. Der Wirtschaftsflügel will die kalte Progression ohne Gegenfinanzierung abbauen, der Arbeitnehmerflügel will dafür Besserverdiener stärker belasten. Doch das hatte Merkel ausgeschlossen.

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International