Massengrab in Kirkuk
Großes Waffenlager im Irak entdeckt

In der Nähe von Tikrit, der Heimatstadt Saddam Husseins, haben US-Soldaten ein großes Waffenlager entdeckt. In dem Versteck lagerten neben Granaten auch Flugabwehr-Raketen und Sprengstoff. Das meldete der arabische Fernsehsender El Dscasira.

HB BAGDAD. Die mit der Existenz dieser Raketen in den Händen anti-amerikanischer Gruppen verbundenen Risiken haben bislang die Wiedereröffnung des Flughafens Bagdad für den kommerziellen Luftverkehr verhindert.

Die irakische Zeitung „Al-Sabah“ berichtete am Sonntag von einem neuen Massengrab mit 200 Leichen, das vergangene Woche im Garten einer Villa in Kirkuk entdeckt wurde, die dem Saddam-Cousin Ali Hassan el Madschid („Chemie-Ali“) gehörte. Laut El Dschasira wurde bei einem Angriff auf einer Schnellstraße südlich von Bagdad am Sonntag ein US-Soldat verletzt.

Am Samstag hatten in Europa und den USA zehntausende Menschen gegen die „Besatzung“ des Irak demonstriert. In London forderten die Demonstranten „Blair muss gehen“ oder „Britische Truppen raus aus dem Irak“. In Berlin gingen nach Polizeiangaben rund 400 Menschen gegen die „Besatzung“ des Irak und Palästinas auf die Straße. Die Veranstalter sprachen von 2000 Teilnehmern. Auch in Wien, Madrid, New York und San Francisco gab es Antikriegsdemonstrationen.

Entgegen amerikanischen Hoffnungen sagte der russische Präsident Wladimir Putin nach Beratungen mit US-Präsident Bush in Camp David (US-Staat Maryland) am Samstag keine konkreten Hilfen für den Irak zu. Darüber will Putin erst entscheiden, wenn der Inhalt einer UN-Resolution zu einer internationalen Beteiligung feststeht.

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