Medienbericht von Partei bestätigt
Gandhi verzichtet offenbar auf Ministerpräsidenten-Amt

Die klare Wahlsiegerin in Indien, Sonia Gandhi, will nach Informationen aus Kreisen ihrer Kongress-Partei, nicht Ministerpräsidentin der größten Demokratie der Welt werden.

HB NEU DELHI. Die Kongress-Partei dränge die 57-Jährige jedoch, das Amt nach dem überraschenden Erfolg bei der Parlamentswahl vergangene Woche anzunehmen, hieß es am Dienstag in den Parteikreisen. Grund für das Zögern Gandhis sei die Kontroverse in Indien über ihre italienische Abstammung.

Die Aktienkurse in Indien bauten nach Bekanntwerden der Nachricht ihre Kursgewinne aus. Am Vortag hatte die Furcht der Anleger vor einem zu großen Einfluss der Kommunisten auf die Regierung einen Kursrutsch ausgelöst. Die Kongress-Partei hat keine absolute Mehrheit im Parlament und ist daher auf die Unterstützung linker Parteien angewiesen.

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