Medienberichte
Vereitelter Anschlag: Chemiewaffen hätten 20 000 getötet

Bei einem vereitelten Anschlag auf die jordanische Geheimdienstzentrale wollten Terroristen aus dem El-Kaida-Umfeld angeblich auch Chemiewaffen einsetzen. Damit hätten bis zu 20 000 Menschen getötet werden können.

HB AMMAN/KAIRO. Das berichtete die arabische Zeitung „Al-Hayat“ am Freitag unter Berufung auf einen „hochrangigen“ jordanischen Informanten. „Die Explosion der Bombe hätte ihre zerstörerische Wirkung auf einer Fläche von einem Quadratkilometer entfalten können und nach Einschätzung der Sprengstoffexperten zum Tod von mehr als 20 000 Menschen führen können“, zitierte die Zeitung ihren Informanten.

König Abdullah II. hatte in einem am Dienstag bekannt gewordenen Brief an Geheimdienstchef Saad Chair erklärt, bei dem geplanten Anschlag hätten Tausende sterben können. Das aufgedeckte Komplott sei hinsichtlich der Sprengstoffmenge, der Vorgehensweise und der ausgewählten Ziele ohne Beispiel.

Die Angehörigen der „kleinen Terrorzelle“ hätten Kontakt zum jordanischen Terroristen Abu Musab el Sarkawi gehabt, berichtete die Zeitung. Auf El Sarkawi, den die Amerikaner für zahlreiche Anschläge im Irak verantwortlich machen, hat Washington ein Kopfgeld von zehn Mill. Dollar ausgesetzt.

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