Mehr als zwanzig Millionen Dollar Kopfgeld
Hohes Lösegeld auf flüchtige Iraker ausgesetzt

Dreizehn der 55 meistgesuchten Iraker fehlen den USA noch. Auf sie wurde ein hohes Kopfgeld ausgesetzt.

HB BERLIN. Die US-Zivilverwaltung in Irak hat ein Kopfgeld von je einer Million Dollar auf zwölf der noch flüchtigen meistgesuchten Iraker ausgesetzt. Dies teilte US-Zivilverwalter Paul Bremer am Samstag in Bagdad mit. Der 13. Mann ist der Vertraute des ehemaligen Diktators Saddam Hussein, Issat Ibrahim el Duri. Nach der Festnahme Saddam Husseins steht er auf der Fahndungsliste nun ganz oben. Auf ihn wurde bereits früher ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt.

Ebenfalls noch flüchtig ist ein Neffe Saddam Husseins, Hani Abd el Latif Tilfah el Tikriti. Der frühere Direktor des Inlandsgeheimdienstes SSO steht im Verdacht, in den Widerstand gegen die Koalitionstruppen verwickelt zu sein.

Die USA hatten die Liste nach dem Krieg erstellt. Für die Soldaten wurde ein Kartenspiel mit den Meistgesuchten herausgegeben.

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