International
Mehr Flexibilität für Welthandelsrunde auf G20-Treffen angemahnt

Mit Appellen zu mehr Zugeständnissen bei den Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels hat am Samstag in Xianghe nahe Peking der Finanzgipfel der G20-Staaten begonnen.

HB XIANGHE. In einer Rede vor den Finanzministern und Zentralbankchefs der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt forderte Chinas Präsident Hu Jintao die „notwendige Flexibilität“, um bei der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) zur Doha-Runde im Dezember in Hongkong konkrete Ergebnisse zu erzielen. Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz warnte eindringlich vor einem Scheitern, solange nicht alle Staaten echte Zugeständnisse machten.

Vor dem zweitägigen G20-Treffen sagte Wolfowitz in einer Rede vor Studenten in Lanzhou (Provinz Gansu), entwickelte Länder müssten vorangehen und ihre Märkte insbesondere für landwirtschaftliche Produkte öffnen. Aber auch große Volkswirtschaften wie China, Indien und Brasilien müssten Handelsbarrieren für Hersteller, landwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen reduzieren. Die USA und die Europäische Union hätten vergangene Woche „bedeutende Angebote“ zum Abbau von Agrarsubventionen und Zolltarifen gemacht. Solange aber nicht alle Staaten „ähnliche Zugeständnisse“ machten, könnten die Verhandlungen keine Ergebnisse erzielen.

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