Mehr Sicherheit

EZB plant neue Euroscheine

Euro-Banknoten sollen künftig noch schwerer zu fälschen sein. Darum will die Europäische Zentralbank ab 2013 leicht überarbeitete Banknoten drucken, sagt ein Insider. Dabei sind Blüten schon jetzt selten.
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Mehr als ein Wasserzeichen: Euro-Banknoten sollen gegen Fälschungen geschützt werden. Quelle: dpa

Mehr als ein Wasserzeichen: Euro-Banknoten sollen gegen Fälschungen geschützt werden.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) wird im kommenden Jahr optisch leicht veränderte Euro-Banknoten herausgeben, die noch fälschungssicherer sein sollen. Das erfuhr Reuters am Mittwoch in europäischen Notenbankkreisen. EZB-Präsident Mario Draghi werde die neuen Scheine voraussichtlich im Herbst offiziell ankündigen und Anfang kommenden Jahres präsentieren. Parallel zur Einführung sollen die neuen Scheine dann der Bevölkerung in den 17 Euro-Ländern mit einer Werbekampagne näher gebracht werden. EZB und Bundesbank wollten die Informationen nicht kommentieren.

Welche zusätzlichen oder verbesserten Sicherheitsmerkmale die neuen Noten haben sollen, war zunächst nicht zu erfahren. Bisher haben die Euro-Scheine in den Stückelungen 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro unter anderem Hologrammelemente, Wasserzeichen, Glanzstreifen und tastbare Stellen, mit denen sich echte Noten von Fälschungen unterscheiden lassen. Blüten wurden zuletzt immer weniger gefunden. Nach EZB-Daten sank europaweit das Falschgeldaufkommen im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2011 um 19 Prozent auf 251.000 Blüten.


  • rtr
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17 Kommentare zu "Mehr Sicherheit: EZB plant neue Euroscheine"

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  • Auf diese weise ist es möglich Reserven die sich die Bundesbürger geschaffen haben und zu Hause horten, zu erfassen.Denn man würde sie dann indirekt zwingen ihr "Geld" wieder zur Bank zu schaffen.Durch den Umtausch würde es von den Bankinstituten erneut erfasst werden. Quasi ein Kassensturz um zu schauen was noch zu holen ist. Eine weiter mögliche Absicht könnte sein,dass dieses Geld getauscht, aber dann bei der Bank verbleibt und die Banken so wieder zu ihren notwendigen "Einlagen" kommen.

  • Hier wird eine grosse Währungumstruktierung vorbereitet. Falschgeld ist wohl nicht das Problem, sondern eher sollen die gehorteten Barreservern wertlos gemacht werden. Ich bin gespannt ob die Umstellung 1:1 erfolgt. Gold, breit gestreute Investitionen und wachsam bleiben sind ein Gegenmittel.

  • Euroschein sind KEINE BANKNOTEN. Es steht überhauptnichts drauf ! Muß es aber, schaut mal was auf dem Dollar steht.

    Es ist reines "ZETTELGELD", Spielgeld.

  • Riecht nach Vorbereitung auf Währungsschnitt und/oder Griechen-Exit

  • Ist es sicher, dass auf diesen Banknoten noch das Euro-Zeichen drauf ist?
    Was für eine Verschwendung!

  • Geld hat einen Preis aber keinen Wert. Gold hingegen schon.

  • Schade natürlich für die Leute, die in der Bankenkrise in Europa ihr Geld in bar nach Hause geholt haben, und bei der Einführung der neuen Banknoten feststellen müssen, daß eventuell, wenn Griechenland dann nicht mehr in der Eurozone dabei ist, und die Griechen wieder die Drachme haben, die Eurobanknoten mit (Y) für Griechenland keine Gültigkeit mehr haben.

    Z België/Belgique (Belgien)
    Y Elláda/Ελλάδα (Griechenland)
    X Deutschland
    W Danmark (Dänemark)
    V España (Spanien)
    U France (Frankreich)
    T Ireland (Irland)
    S Italia (Italien)
    R Lëtzebuerg (Luxemburg)
    Q nicht belegt
    P Nederland (Niederlande)
    O nicht belegt
    N Österreich
    M Portuguesa (Portugal)
    L Suomi (Finnland)
    K Sverige (Schweden)
    J United Kingdom (Großbritannien)
    H Slovenija (Slowenien)

  • "Na ob sich das noch lohnt"
    war mein erster Gedanke,

    "wenn es sich für die EZB noch lohnt wird es sich für Fälscher wohl nicht mehr lohnen"
    der zweite.

    Aber vielleicht wird das wieder so ein Coup von Draghi
    und der Nominalwert unserer Scheinchen reicht dann von 50 - 5000 Euro.

  • Ankauf 400 € Verkauf 1350 Euro in wenigen Jahren (2008 bis 2011) bei keinem Totalausfallrisiko.

    Bleib Du weiter bei Deinem Papierschnippsel, davon verstehst Du was ;-)

  • Selbst der Rotfunk meldet es schon:
    Zentralbanken kaufen tonnenweise Gold.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/milliardenoffensive-zentralbanken-kaufen-tonnenweise-gold-a-798383.html#spCommentsBoxPager

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