Menschen „sterben schneller“ an H5N1
Zahl der Vogelgrippetoten in Indonesien auf 19 gestiegen

Die Zahl der Vogelgrippe-Toten in Indonesien ist auf 19 gestiegen: Wie das Gesundheitsministerium in Jakarta am Samstag mitteilte, erlag ein bereits am 10. Februar gestorbener 23-jähriger Mann dem H5N1-Virus.

HB JAKARTA. Das hätten Tests in einem Labor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ergeben. Der Mann habe häufigen Kontakt mit Geflügel gehabt.

Landwirtschaftsminister Anton Apriyantono hatte bereits am Mittwoch darauf hingewiesen, dass das H5N1-Virus in Indonesien aggressiver für Menschen werde und die Leute „schneller sterben“, wenn sie sich infiziert haben. Die Behörden müssten daher Überwachung und Kontrolle auch in den Gebieten verstärken, aus denen Geflügelzüchter bisher keine Infektionen in ihren Beständen gemeldet hätten. Gesundheitsminister Siti Fadilah Supari kündigte am Samstag an, die Regierung werde ihren Vorrat an dem Antibiotikum Tamiflu um zehn Millionen Tabletten bis Ende des Jahres erhöhen. In den kommenden zwei Monaten sollten vier Millionen Tabletten erworben werden.

In Hongkong wurde eine an Vogelgrippe verendete Elster gefunden. Wie die Behörden mitteilten, bestätigten Labortests, dass der Vogel den H5N1-Virus hatte. In der Nähe eines Blumenmarktes wurde eine weitere tote Elster gefunden, bei der der Verdacht bestehe, sie könne an dem Virus zum Opfer gefallen sein.

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