Merkel trifft Sarkozy
Zwei für den Euro

Auf ihnen ruht die Hoffnung der Euro-Befürworter: Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy treffen in Berlin zusammen, um die festgefahrenen Gespräche über die Euro-Rettung wieder in Gang zu bringen.
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BerlinDer deutsche Regierungssprecher hatte die Latte vor dem Treffen hochgelegt: Ziel sei es, „sich möglichst auf eine gemeinsame Linie zu einigen“, sagte Steffen Seibert. Beide Regierungschefs hätten gestern bereits telefonisch konferiert, bestätigte er, aber offenbar ohne konkretes Ergebnis.

Während des Telefonats sei die Idee eines Treffens entstanden. Deutschland und Frankreich wollen mit einer abgestimmten Haltung in den Euro-Krisengipfel am Donnerstag gehen. „Deutschland und Frankreich verspüren beide die Verantwortung, wieder einmal gemäß ihrer Bedeutung in Europa ihre Kraft für eine gute europäische Lösung einzusetzen“, fügte Seibert hinzu. Ohne eine Einigung zwischen den beiden Ländern „kommt man in Europa gemeinsam nicht weiter“.

Im Zentrum des Gezerres steht die Beteiligung des privaten Sektors - Banken und Versicherungen - an einem Paket. Berlin beharrt auf einer solchen Beteiligung. Die vom Franzosen Jean-Claude Trichet geführte EZB lehnt dies ab, weil sie darin einen teilweisen Zahlungsausfall sieht, der die Märkte erschüttern und weitere Länder in den Schuldenstrudel ziehen könnte. Sarkozy teilte bisher diese Einschätzung.

Die Bundesregierung sei zuversichtlich, dass es beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der Euro-Gruppe in Brüssel eine „gute und weiterführende Lösung“ geben werde. Deutschland halte dabei an seiner Forderung fest, dass auch private Gläubiger an einer Bewältigung der Krise um Griechenlands Verschuldung beteiligt werden, sagte Seibert. Dies sei für Deutschland ein „eminent wichtiger Wert“, fügte er hinzu.

Merkel habe bei dem Telefonat mit Sarkozy auf einer substanziellen Beteiligung des Privatsektors am zweiten Hilfspaket für Griechenland beharrt, heißt es in Medienberichten. Sarkozy wiederum habe sich hinter die Idee einer Sondersteuer für den Finanzsektor gestellt und für eine Ausweitung des Rettungsfonds EFSF auf vorbeugende Maßnahmen geworben. Dies habe Merkel mit Skepsis aufgenommen.

Die Bundesregierung ist nach Informationen aus Kreisen der Euro-Länder mit zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten des Euro-Rettungsfonds EFSF nicht einverstanden. Als neue Instrumente werde diskutiert, dass der EFSF eine flexible Kreditlinie nach dem Vorbild des Internationalen Währungsfonds geben könne.

Auch der bisher von den Euro-Ländern ausgeschlossene Aufkauf von Anleihen hoch verschuldeter Länder am Sekundärmarkt sei im Gespräch. „Beides liegt auf dem Tisch, aber Deutschland ist damit noch nicht einverstanden“, sagte eine mit den Beratungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

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  • genau canary wharf (ex city) und die einseitige ausrichtung darauf, war und ist ja auch das größte manko und jetztige problem der engländer. mehr als die queen haben die nämlich (fast) sonst gar nicht mehr. n8i

  • genau die city und die einseitige ausrichtung darauf, war und ist ja auch das größte manko und jetztige problem der engländer. mehr als die queen haben die nämlich(fast)sonst gar nicht mehr.
    n8i

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