Merkel und Abe
Kampf für den Freihandel

Deutschland und Japan setzen sich gemeinsam für Freihandel ein. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist der Überzeugung, dass man bei diesem Thema auch die USA miteinbeziehen müsse.
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HannoverDeutschland und Japan wollen sich bei den kommenden internationalen Abstimmungen im G7 und G20-Rahmen energisch für Freihandel einsetzen. „Wir können nicht weltweit die Dinge alle vernetzen, aber beim Handel bauen wir uns dann wieder Barrieren auf. Das scheint mir gerade im Zeitalter der Digitalisierung nicht sehr sinnvoll“, sagte Merkel am Montag in Hannover nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Japan ist Gastland der diesjährigen CeBIT-Messe, die beide am Sonntagabend eröffnet hatten. Abe betonte ebenfalls, dass sich Japan und die EU für Freihandel einsetzen müssten. Man müsse dabei versuchen, die USA mit einzubeziehen. Dies sollte spätestens auf dem G7-Treffen Ende Mai in Italien gelingen, weil dort die Länder zusammenträfen, die gemeinsame Werte teilten. Hintergrund ist die Sorge über protektionistische Tendenzen der neuen US-Regierung unter Donald Trump.

Beide Politiker erklärten, der rasche Abschluss des EU-Japan-Freihandelsabkommens sei sehr wichtig. Merkel verwies aber darauf, dass es auch hier noch unterschiedliche Interessen beider Seiten etwa in den Bereichen Autoindustrie und Landwirtschaft gebe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Merkel und Abe: Kampf für den Freihandel"

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  • Mit Feihandel meinen die Herrschaften aber nicht den freien Handel, nach den Gesetzen des jeweiligen Landes, sondern nach ihren eigenen Gesetzen und das nennen sie Freihandel. Wer braucht schon Parlamente, Gesetze und Gerichte
    oder gar den Bürger, all das Teufelszeug ist doch sinnlos und hinderlich für den Freihhandel.

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