Merkel und Putin
„Im Grundsatz meinen wir es gut miteinander“

Beim Abschlussplenum des Petersburger Dialogs ging es zwischen Angela Merkel und Wladimir Putin um das zuletzt angeknackste deutsch-russische Verhältnis. Es entspann sich ein Schlagabtausch – bissig, aber nicht böse.
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MoskauGewöhnlich soll im pompösen Alexander-Saal des Moskauer Kreml Russlands Präsident glänzen. Am Freitagnachnachmittag aber strahlte Kanzlerin Angela Merkel zwischen Fresken und vergoldeten Reliefs. Gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin sprach sie auf dem Abschlussplenums des Petersburger Dialogs, dem zivilgesellschaftlichen Forum, das drei Tage in der russischen Hauptstadt tagte.

Die Begegnung von Merkel und Putin, anlässlich der 14. deutsch-russischen Regierungskonsultationen, die sich an das öffentliche Gespräch anschlossen, stand im Zeichen zunehmend schlechter Beziehungen zwischen beiden Ländern. Seit geraumer Zeit ist das politische Verhältnis stark abgekühlt. Vorige Woche monierte der Bundestag die Politik Moskaus. Die Russen reagieren verschnupft auf Kritik aus Deutschland, an der politischen Entwicklung des Landes.

Doch Merkel und Putin gelang es souverän und bisweilen humorvoll der angespannten Situation etwas Druck zu nehmen. Im Alexander-Saal erlebten Zuhörer vor allem eine selbstbewusste Kanzlerin, die sich nicht scheute Problem-Themen wie den viel kritisierten Prozess gegen die Punkband „Pussy Riot“ offen anzusprechen. Putin parierte ebenfalls gut aufgelegt. Es entspann sich ein Schlagabtausch, mit dem so kaum jemand gerechnet hätte: bissig, aber keineswegs böse.

„Im Grundsatz meinen wir es gut miteinander“, sagte Merkel und lobte den Petersburger Dialog als „Knotenpunkt“ vielfältiger Beziehungen zwischen Deutschen und Russen. Von deutlichen Worten wollte sich die Kanzlerin dennoch nicht abbringen lassen. Den Dissens verpackte sie aber freundlichere Worte, als sie zuletzt aus der deutschen Politik zu hören waren. „Wir wollen dass Russland erfolgreich ist“, so die Kanzlerin. Deutschland, erklärte sie, habe seine Vorstellungen wie man erfolgreich ist. „Die stimmen nicht immer mit denen Russlands überein.“ Putin erklärte, dass es „manchmal Meinungsverschiedenheiten“ zwischen den Ländern gebe. Es herrsche aber „keine düstere Atmosphäre“.

Merkel äußerte sich „irritiert“ über Gesetze, die Menschen ihre Freiheiten nicht entfalten ließen. Eine klare Botschaft gegen den Kurs Putins, der seit seiner Rückkehr in den Kreml mit harter Hand gegen die Oppositionelle vorgeht. Jedoch sollte die russische Regierung nicht zu viel Angst haben, wenn Menschen andere Meinungen vertreten, warb die Kanzlerin für mehr Meinungsvielfalt.

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„Der russische Präsident ist auch nicht auf den Mund gefallen“

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  • Ich finde schon mal gut, daß kaum ist Merkel in Moskau, die Aktie der russischen Sberbank um über 3,5 Prozent steigt.

    Peinlich nur, wenn mit diesen durchgeknallten Gören 'Pussy Riot' jetzt Weltpolitik gemacht wird

  • merkels lieblingaband steckt sich ein huhn in den ofen http://blip.tv/ebitessami/how-to-snatch-a-chiken-4667523
    aleine für diese respektlosigkeit gegenüber esswaren und tieren sollten sie in eine anstalt gesteckt werden ... sinnloses anzünden von polizei autos finde ich dem gegenüber noch fast deren weniger schlimme aktion

  • Merkel brauch es um politisch ! ... zu existieren .
    Die Kraft von Russland ist gut , und stark . Es sind Menschen , liebe Menschen .

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