Mickriger Schuldenschnitt
Hedgefonds spekulieren auf Pleite Griechenlands

Das krisengeschüttelte Griechenland steuert auf eine ungewisse Zukunft. Der geplante Schuldenschnitt fällt nach EU-Angaben wesentlich kleiner aus als gedacht. Größter Unsicherheitsfaktor sind Hedgefonds.
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Frankfurt/BrüsselDie Krisengespräche mit privaten Gläubigern über eine Beteiligung an neuen Milliardenhilfen für Griechenland sind auf der Zielgeraden. Doch wird die Beteiligungsquote von hundert Prozent aller Halter griechischer Staatsanleihen voraussichtlich nicht erreicht. Mittlerweile haben viele Hedgefonds Griechenbonds sowie entsprechende Ausfallversicherungen (CDS) gekauft, weil sie Finanzkreisen zufolge auf eine Pleite des Landes spekulieren. Sie hätten daher kein Interesse an einer Rettung des Landes.

„Man kann am Ende froh sein, wenn mehr als 50 Prozent der Gläubiger mitziehen“, sagte ein mit den Gesprächen vertrauter Banker am Dienstag. In EU-Kreisen hieß es dagegen, diese Einschätzung sei zu pessimistisch. „Die Beteiligungsrate wird zwar nicht 100 Prozent erreichen, aber sie wird nicht sehr weit darunter liegen“, erklärte eine an den Verhandlungen beteiligte Person.

Auch offiziell wurde Optimismus verbreitet. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte in Brüssel, das Abkommen sei in Reichweite und damit die Voraussetzung für das zweite Hilfspaket für Griechenland erfüllt. Der griechische Vize-Finanzminister Filippos Sachinidis sprach ebenfalls von Fortschritten in den seit Monaten laufenden Verhandlungen. „Wir haben aber noch keine finale Vereinbarung“, sagte er dem Radiosender Real FM.

Nehmen nicht alle Gläubiger an dem Forderungsverzicht von 50 Prozent der ausstehenden Anleihen von etwa 200 Milliarden Euro teil, sind aber die vom Euro-Krisengipfel Ende Oktober angepeilten 100 Milliarden Euro nicht zu erreichen. Offen ist, ob dies dann zu höheren Hilfszahlungen der Euro-Länder und des Internationalen Währungsfonds (IWF) führt. Die Vereinbarung werde voraussichtlich den Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten beim Gipfel am 30. Januar vorliegen, sagte der EU-Vertreter. Sie hätten dann zu entscheiden, ob eine Beteiligung etwas unter 100 Prozent akzeptabel sei.

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  • Frage war an Rene gerichtet

  • Interessant. Sagen Sie mir doch mal, welche Art von Bildung Ihnen ermöglicht, eine solche Einschätzung zu treffen?

  • Verstehe ich Sie richtig?
    1) Die Reichen gegen die Arbeitenden? (da gehe ich in vielen Fällen konform).
    2) Die Arbeitenden gegen die, welche keine Arbeit haben? Und die die keine Arbeit haben, sind die Parasiten? Ich hoffe, das haben Sie nicht gemeint. Es wäre schlichtweg Schwachsinn.

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