Mieser Markt
Viele Griechen sind immer noch arbeitslos

Die Lage am griechischen Arbeitsmarkt bleibt unverändert schlecht. Im März stagnierte die Arbeitslosenquote bei mehr als 25 Prozent. Das ist der schlechteste Wert in der gesamten Euro-Zone. Besserung ist nicht in Sicht.
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AthenGriechenland kommt wegen der wirtschaftlichen Flaute beim Abbau der Arbeitslosigkeit nicht voran. Die Arbeitslosenquote verharrte im März bei 25,6 Prozent, gab die Statistikbehörde Elstat am Donnerstag in Athen bekannt. Das von der Staatspleite bedrohte Land hat weiter die höchste Erwerbslosigkeit in der gesamten Euro-Zone: Hier liegt der Durchschnitt bei 11,2 Prozent.

Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal um 0,2 Prozent geschrumpft. Die Industriestaaten-Organisation OECD traut Griechenland für 2015 insgesamt nur ein Mini-Plus von 0,1 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote dürfte der Prognose zufolge im Jahresschnitt bei 25,7 Prozent liegen. „Das Wirtschaftswachstum wird 2015 schwach bleiben, da die Unsicherheit im Hinblick auf das Reformprogramm und die zunehmend schlechtere Liquiditätslage das Geschäftsklima und die Investitionstätigkeit beeinträchtigen“, erläuterte die OECD.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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