Migration

Fast 100.000 Menschen kehrten 2016 in ihre Heimat zurück

Millionen Menschen verlassen jährlich ihre Heimat, viele kehren aber auch wieder zurück. Im vergangenen Jahr waren das weltweit fast 100.000 Menschen – mehr als die Hälfte davon kehrte Deutschland den Rücken.
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Weltweit sind fast 100.000 Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt. Quelle: dpa
Migranten

Weltweit sind fast 100.000 Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt.

(Foto: dpa)

GenfMit Hilfe der Uno sind im vergangenen Jahr weltweit fast 100.000 Migranten freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Mehr als die Hälfte von ihnen reiste aus Deutschland aus, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mitteilte. Konkret verließen im Rahmen eines speziellen Programms der Vereinten Nationen über 54.000 Menschen die Bundesrepublik. Nach Uno-Angaben nahmen 2016 insgesamt deutlich mehr Teilnehmer am Programm teil als noch 2015. Damals entschieden sich gesamt knapp 70.000 Personen hauptsächlich aus Europa wieder auszureisen. Der Großteil der Betroffenen habe den Angaben zufolge zuvor kein Asyl erhalten.

Hunderte Flüchtlinge an illegaler Einwanderung gehindert

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Die Organisation half 2016 Migranten aus 110 verschiedenen Ländern. Frauen machten ein Drittel der Heimkehrer aus. Ein Viertel aller Teilnehmer war minderjährig, darunter rund 1250 unbegleitete Kinder. Fast 900 Migranten wurden von der Uno als Opfer von Menschenhandel identifiziert.

Nach Deutschland waren Griechenland mit gut 6100 und Österreich mit etwas über 4800 jene Länder, aus denen die meisten Menschen ausreisten. Fast 18.000 kehrten nach Albanien zurück, gefolgt vom Irak (12.780) und Afghanistan (7100). IOM bietet mit seinem Programm zur freiwilligen Rückkehr und Reintegration Migranten eine sichere Heimkehr unter dem Schutz der Sicherheitsbehörden an. Für die Migranten gibt es abhängig von ihrem Heimatland auch eine kleine finanzielle Unterstützung für ihren Neustart.

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22 Kommentare zu "Migration: Fast 100.000 Menschen kehrten 2016 in ihre Heimat zurück"

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  • Fortsetzung: ---wäre keiner mehr hier.

    So trivial ist die Geschichte und das Leben und die Realität, sofern man noch etwas an emotionaler Intelligenz besitzt und mit der Zeit nicht ganz blind geworden ist.

  • Man muß ja so schreiben, damit die anderen alle hierbleiben die sich mit dem Thema auseinandersetzen der heimat den Rücken zu kehren.

    Ja, ja, die kommen alle wieder.

    Klar, weil es hier so schön ist.

    Und warum fahren alle in den Urlaub und der größte Teil weit weg?


    Wenn die alle könnten, wie sie wollten..........

  • Herr Spiegel, Sie haben sich offenbar im Adressaten geirrt. Wo habé ich gesagt, es
    gaebe fast keine Fluechtlinge in Deutschland und wo habé ich kriminelle Illegale als
    Fluechtlinge bezeichnet? Ich habé lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass Emigranten keine Fluechtlinge sind. Ich bin Emigrant seit 1964 und hatte nie Schwierigkeiten mit meinem Statut.

  • Es ist zu trivial.

    Merkel macht Politik und nur Politik und ohne wenn und aber. Fukushima spielte ihr mit Argumenten der Grünen in die Hände. Kernkraftwerke weg - Grüne dann nur noch 7-8% Partei-haben wir eigentlich auch irgendwelche Tsunamis zu erwarten wie in Japan? Man dürfte ja wohl noch hinterfragen dürfen?

    Die demograpische Fehlentwicklung ist ihr ebenso bekannt.

    Anstatt 80 Mio. Einwohner haben wir ende 2015 über 82 Mio.

    Spricht nun noch einer drüber? Wohl kaum.

    Die dritte Welt hilft uns. So trivial ist die Geschichte.

    Und über die qualifizierten Zuwanderung brauchen wir nicht zu streiten oder versuchen falsche Argumente zu liefern.

    Es macht zwischen Migranten,Immigranten und Flüchtlingen keinen Unterschied wenn es so im lande täglich wie auf POLITIKVERSAGEN täglich kompakt zusammengefasst zugeht.

    Wer in Zukunft abwandern wird darf gerne gemutmaßt werden.

    Wer zuwandert ist schon klar und deutlich und zwischenzeitlich sogar spürbar. Und für die Opfer ganz bestimmt.

    Ein heutiger Tagesauszug gefällig.

    Südländer onaniert am hellichten Tag in Bankfiliale
    Stuttgart. Ein ungepflegter „Südländer“ hat sich mitten am Tag vor einer Frau entblößt und ihr sein Geschlechtsteil gezeigt. Der Mann ließ im Vorraum einer Bankfiliale seine Hose herunter und nahm dann vor der 66 Jahre alten Frau sexuelle Handlungen an sich vor. Weiterlesen auf presseportal.de

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    Dunkelhäutiger missbraucht Mädchen nach Verfolgungsjagd
    Essen, NRW. Eine grausame Verfolgungsjagd mit anschließender Vergewaltigung durch einen Dunkelhäutigen erlitt ein junges Mädchen am Samstagmorgen gegen 9 Uhr in Essen-Steele. In der Nähe des S-Bahnhofes packte sie schließlich der Täter und missbrauchte sie in einer Grünanlage. Weiterlesen auf derwesten.de

    10.7.17
    Afrikaner bedrängt und schlägt 18-Jährige am Bahnhof
    München. Opfer eines brutalen Übergriffs wurde eine 18-Jährige am Münchner Ostbahnhof, wo ein Ghanaer die junge Frau bedrängte anschrie und verletzte. Zeugen griffen ein und halfen d

  • Herr Hans Henseler@Ihre Beschreibung ist richtig, von daher gibt es fast keine Flüchtlinge in Deutschland. Könnte mir jemand aus der Redaktion erklären, warum sie kriminelle Illegale als Flüchtlinge bezeichnen ?

  • Offenbar koennen einige Leute immer noch nicht zwischen Migranten und Fluechtlingen unterscheiden. Migranten waehlen einen neuen Wohnsitz zum Leben, manchmal zum Arbeiten, manchmal um ihrem Lebensabend zu verbringen. Wenn es nicht wie in der EU freie Wahl des Wohnsitzes gibt, muss das Zuzugsland dies genehmigen. Die Genehmigung erfolgt meist auf Zeit, und wird verlaengert, wenn der Emigrant sich gut einfuegt. Natuerlich kann der Emigrant zum Schluss kommen, dass aus irgendwelchen Gruenden (schlicht Heimweh oder z. B. Nichtanpassung des Ehegatten an die neuen Verhaeltnisse) eine Rueckkehr angezeigt ist. Das alles ist absolut normal und rechtfertigt keinen Artikel.
    Bei Fluechtlingen ist das ganz anders - sie sind in einer Notsituation in ihrem Heimatland und werden aus humanitaeren Gruenden in einem anderen Land auf-
    genommen und wenigstens anfaenglich versorgt. Wenn sich die Situation in ihrem
    Heimatland aendert, sollte der Fluechtlingsstatus aufgehoben werden. Sie koennen
    dann evtl als Emigranten im Gastland verbleiben, aber dazu braucht es eine
    Genehmigung des Gastlands. Ein unbeschraenktes "Bleiberecht" ist ein Unding,
    und sollte nicht existieren sondern abgeschafft werden.

  • @ Herr Günther Heck

    Ich versuche einmal, den Bezug Ihrer Kommentare zum Artikel-Thema herzustellen.

    „Es ist davon auszugehen, dass der von Herrn Heck in seinen Kommentaren genannte Kulturkreis nicht zu den „freiwilligen“ Rückkehrern gehört.“

    Jetzt dürfte es eigentlich keinen Grund mehr für eine Löschorgie geben.

  • Das sind nur einige Beispiele aus regionalen deutschen Tagesblättern, die unter dem P O L I T I K V E R S A G E N kompakt täglich veröffentlicht werden.

    Ich denke, Herr S. G. vom HB wird meine Beiträge -sowie in der Vergangenheit auch-
    löschen lassen.

    Sei es drum. Wir werden mit den Vorfällen vor Ort täglich in weitrer zunehmenden Maße konfronitiert werden.

    Früher oder später auch die Redakteure, Journalisten & Co. deren Kinder und Enkel.

    Vielleicht kommt irgendwann mal einer wieder von denen auf die Idee, seinen Vater oder Opa zu fragen, warum wir das dann alles zugelassen haben?

    Wie gesagt, bei den Linken hat unser Staat schon wie in der Migration über Jahrzehnte zugeschaut und nichts unternommen.

    Das Zeugnis sollte mit Mangelhaft ausgestellt werden.

    Bei weiteren Versäumnissen wird es dann ein Ungenügend geben. Leider hilft es den täglich immer mehr werdenden Opfern auf der Seite von POLITIKVERSAGEN, den Opfern von Anschlägen und dem IS u.a. nicht.

    Nicht umsonst erscheint der deutsche Michel in der ganzen Welt als Karikatur mit seiner "Schlafmütze" und seinem Schlafgewand und einer Kerze in der Hand.


    Es wäre nun an der Zeit mal wach zu werden. In aller erster Linie unsere verträumten Politiker im Bundestag und in den Landtagen.

    Die Vernunft denkt, die Religionen träumen.

    Pierre Victorin Vergniaud
    (1759 - 1793 (guillotiniert)), französischer Volksvertreter, Mitglied des Nationalkonvents und Haupt der Girondisten
    [+]

  • 10.7.17
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    Chemnitz, Sachsen. In der Nacht zu Sonntag ist eine 21-Jährige Frau mitten in der Innenstadt am Stadtbad von einem Dunkelhäutigen überfallen und verletzt worden. Weiterlesen auf tag24.de

  • 10.7.17
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    München. Opfer eines brutalen Übergriffs wurde eine 18-Jährige am Münchner Ostbahnhof, wo ein Ghanaer die junge Frau bedrängte anschrie und verletzte. Zeugen griffen ein und halfen der Frau. Dann ging er agressiv auf die gerufenen Polizisten los. Weiterlesen auf tz.de

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