Militärbündnis Nato-General fordert Widerstand gegen Russland

Die Nato sei im Ukraine-Konflikt auf dem falschen Fuß erwischt worden, sagt der neue Chef des Nato-Militärausschusses. General Pavel fordert die Bündnisstaaten auf, sich Moskau deutlich entgegenzustellen.
12 Kommentare
Nato-General Petr Pavel fordert mehr Druck auf Russland. Quelle: ap
Will Russland die Stirn bieten

Nato-General Petr Pavel fordert mehr Druck auf Russland.

(Foto: ap)

PragDer künftige Chef des Nato-Militärausschusses, General Petr Pavel, fordert ein entschiedeneres Auftreten der Allianz gegenüber Russland. Bei Moskaus Militäraktionen gegen die Ukraine sei das Bündnis auf dem falschen Fuß erwischt worden, sagte Pavel am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP. Nun müsse die Öffentlichkeit davon überzeugt werden, dass die Nato die Mittel und den Willen habe, sich Moskau entgegenzustellen.

Der russischen Führung sei es gelungen, die öffentliche Meinung dahingehend zu beeinflussen, dass „alles Böse, was Russland passiert, vom Westen ausgeht, angeführt von den Vereinigten Staaten, und dass Russland in der Position ist, wo es sich verteidigen muss“. Die Nato-Mitglieder müssten mehr für Verteidigung ausgeben und mehr Manöver abhalten, sagte der tschechische General, der seinen Nato-Posten im Juni antritt.

Ab Donnerstag sollen 2200 Soldaten aus Rumänien, den USA, Großbritannien und Moldau gemeinsam an einer Übung an der rumänischen Grenze zur Ukraine teilnehmen. Das Manöver „Wind Spring 15“ soll bis 30. April dauern.

Insgesamt will Rumänien dieses Jahr mehr als 340 Übungen abhalten, wie Verteidigungsminister Mircea Dusa sagte. Bereits am Mittwoch testeten rumänische Soldaten ihre Reaktionsfähigkeit. Nach Dusas Angaben sind die Übungen Teil des im Herbst 2014 beschlossenen Plans der Nato, die Ostflanke zu stärken.

  • ap
Startseite

12 Kommentare zu "Militärbündnis: Nato-General fordert Widerstand gegen Russland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • [...] Sollen wir uns nur noch NATO Sanktionen beugen und uns von solchen Typen einschüchtern lassen ? Nein das kann`s nicht sein.......

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Putin darf nicht mit am Tisch bei den sogenannten GROSSEN sitzen
    -
    Das schmeichelt die Eitelkeit. Auch wenn die G7 weitgehend nur die Politik der ehemaligen westlichen Kolonialstaaten vertreten und nach wie vor auch so in der Welt wahrgenommen werden. Als Neo-Kolonialisten.
    -
    Ich möchte daran erinnern, dass es dieser wilhelminische Grössenwahn war -unbedingt was in der Welt darstellen zu wollen-, der das ganze 20. Jahrhundert für Deutschland kaputt machte. Es gehört sich einfach nicht, dass sich 7 Staaten anmassen, über die Weltgeschicke bestimmen zu wollen.
    -
    Man sollte dieses Theater der Wichtigtuer in Lübeck ignorieren. Für die Abstimmung der Interessen der Staaten untereinander war mal die UN vorgesehen, aber die hat ja -nachdem sie ein PR-Instrument der USA geworden ist- jede Funktion verloren.

  • Das G7 Treffen in Lübeck war ein Gipfel der Uneinsichtigen und Gescheiterten
    -
    Der Hegemon saß am Tisch und diktierte den dummen Vasallen wie er sich die Welt so zurechtdenkt.
    -
    Amerika ist total pleite und der Dollar-Handel wird immer mehr boykottiert ...der Plan der USA (schon seit 2011) auf der Krim einen eigenen Marinestützpunkt zu errichten ist auch gründlich in die Hosen gegangen.
    -
    Die Sanktionen gegen Russland werden zunehmend eine Belastung für die eigene Wirtschaft und Russland besinnt sich auf die eigenen Kräfte und auf Asien.
    -
    Die Bilanz: Nicht nur Null Erfolg, sondern noch ein Eigentor !!!

  • Mobilmachung gen Russland
    -
    Wozu diese wahnsinnige Aufrüsterei in den Balten und der Ukraine ? Die Antwort liegt klar auf der Hand, es soll zum Einen der Kriegszustand aufrechterhalten werden, zum Anderen nähert sich immer mehr der Verdacht, dass der Westen einen Krieg gegen Russland vorbereitet. Ein segensreiches Geschäft für die Waffenindustrie.
    -
    Übrigens hatte schon 2014 der Südwestmetall-Verband mehrere Hunderttausend Euro den Parteien in Deutschland gespendet. Warum wohl, nicht um des Friedenswillen.Die Balten sollen wohl von anderen osteuropäischen Staaten militärische Ausrüstung beziehen,die diese zuvor von der USA gekauft haben..
    -
    Die Krim ist und war immer ein autonomer Staat, die Bevölkerung hatte sich im Referendum zu Russland bekannt. Chrustschow hatte 1954 die Krim ohne Referendum an die Ukraine verschenkt.

  • Passend zu unseren Freunden aus Übersee und den Briten

    Ich tu’ das Bös’, und schreie selbst zuerst.
    Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
    leg’ ich den andern dann zur schweren Last.

    Dann seufz’ ich, und nach einem Spruch der Bibel
    sag’ ich, Gott heiße Gutes tun für Böses.

    Und so bekleid’ ich meine nackte Bosheit
    mit alten Fetzen, aus der Schrift gestohlen,
    und schein’ ein Heil’ger,
    wo ich Teufel bin.

    William Shakespeare

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 
     

  • G7 ist das Treffen des Imperium mit seinen Vasallen
    -
    Irgend jemand soll in der Ukraine etwas machen? Dort handeln die USA. Kiew ist ein US Protektorat. Es wird aufgerüstet, als Frontstaat gegen Russland aufgebaut und bis zur Ostsee über die Baltischen Staaten verbunden.
    -
    Damit wird die USA von einer maritimen Weltmacht zur kontinentalen Weltmacht und beherrscht den euroasiatischen. Kontinent. Dabei ist es ganz gleich, was Herr Steinmeier in Lübeck über Russland oder Putin erzählt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 
     

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 
     

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte verwenden Sie keine Zitate ohne Quellenangabe.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%