Militärkonvois passieren wohl Grenze Ukraine wirft Russland erneute Invasion vor

Zuletzt gab es wiederholt Meldungen, Russland dringe erneut in die Ukraine ein, um die Separatisten im Osten des Landes militärisch zu unterstützen. Nun berichtet die Ukraine von 85 teils schwer bewaffneten Fahrzeugen.
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Schon die angeblichen Hilfskonvois, die Russland im November in die Ostukraine entsandte, sorgten auf ukrainischer Seite für Kritik. Weitere offenbar bewaffnete Fahrzeuge  heizen jetzt die Stimmung umso mehr auf. Quelle: dpa

Schon die angeblichen Hilfskonvois, die Russland im November in die Ostukraine entsandte, sorgten auf ukrainischer Seite für Kritik. Weitere offenbar bewaffnete Fahrzeuge heizen jetzt die Stimmung umso mehr auf.

(Foto: dpa)

KiewDie Ukraine wirft Russland neue Rüstungshilfen für die Separatisten im Osten des Landes vor. "Die russische Seite versorgt die terroristischen Organisationen der Volksrepubliken in Donezk und Luhansk weiter mit schweren Waffen", erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Kiew. Russland warnte dagegen die Ukraine davor, die Mitgliedschaft in der Nato anzustreben. Damit würde sich die Lage ungeachtet der diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Lösung verschärfen.

Nach Angaben des ukrainischen Außenministeriums überquerten am Montag 85 Fahrzeuge in fünf Konvois die ukrainisch-russische Grenze. "Sechs der Fahrzeuge waren schwer bewaffnete Transporter", sagte ein Sprecher. Mit den übrigen Fahrzeugen seien Munition oder Kämpfer transportiert worden.

Russland warnte den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko davor, ein Referendum über einen Beitritt zur Nato anzustoßen. Dies würde die Lage weiter eskalieren lassen, erklärte der stellvertretende Außenminister Sergej Riabkow. Poroschenko will in einigen Jahren über den Beitritt seines Landes zur Nato abstimmen lassen.

Der Westen wirft Russland schon länger vor, die Separatisten mit Waffen und Soldaten zu unterstützen, was Moskau zurückweist. Trotz des Anfang September zwischen der ukrainischen Regierung und den Rebellen vereinbarten Waffenstillstands gibt es immer wieder Kämpfe. Ein Sprecher der ukrainischen Armee erklärte, in den vergangenen 24 Stunden seien ein Soldat getötet und fünf weitere verletzt worden. In dem Konflikt sind nach UN-Angaben über 4300 Menschen getötet worden.

  • rtr
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26 Kommentare zu "Militärkonvois passieren wohl Grenze: Ukraine wirft Russland erneute Invasion vor"

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  • Kiew war es wohl zur ruhig m Moment, daher mal wieder die alte Laier, damit der Zahlmeister EUDSSR sie nicht vergisst.
    Nur noch peinlich.

  • Der Titel KANZLERIN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND dürft bei Merkel wohl bald in Kanzlerin der US-BESATZUNGSMACHT umgewandelt werden.

    Die Frau steuert astrein NUR den vorgegebenen Kurs Washingtons...das wird immer deutlicher !

    Wann ist das DEUTSCHE VOLK endlich so weit, dass es ein solches Treiben nicht mehr duldet und zeigt DAS WIR DAS VOLK SIND ???

  • Die BRICS halten zusammen !!
    -
    Indien hat Frankreich gewarnt, wenn Sie nicht die Schiffe an Russland ausliefern, wir Indien seine jüngste Rüstungsbestellung bei Frankreich stornieren.
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    Bin mal gespannt wann die EU/USA in die Knie geht ??

  • Ein andere Zeitung Titelt: "Russland, Russland über alles"

    Nur scheint der Autor zu vergessen, das es in der alten deutschen Nationalhymne heißt:

    "Deutschland, Deutschland über alles, Über alles in der Welt,"

    Der über Russland geschriebene Text, ist nicht Bestandteil der russischen Nationalhymne.

    Es ist erstaunlich, wie hier ständig versucht wird, den Lesern weiß zu machen, dass die ganze Schuld des Konfliktes in der Ukraine, durch Russland hervorgerufen wurde.

    Was allerdings die Frage der Polen betrifft, hängt man sich an geschichtliche Geschehen auf, ohne die realen Gründe zu benennen.

    Gerade die Polen haben Russland überfallen (erfolglos natürlich).

    1) Der Polnisch-Sowjetischen Krieg von 1920

    2) Der Polnisch-Russische Krieg 1609–1618

    Die Polen sind auf Russland historisch gesehen schon immer schlecht zu sprechen gewesen, was sich allerdings dadurch in den letzten Jahren erhöht hatte, als die North Stream nicht durch Polen (Einnahmen durch die Transportgebühren der Pipe Line) gebaut wurde. Da die Polen sich hier vernachlässigt gefühlt hatten, bekam die Wut auf Russland, neuen Nährboden. Zumal die ganzen Bemühungen, auch im Rahmen der EU, Russland zu zwingen die Pipe Line durch Polen zu bauen, fehl geschlagen sind.

    Nun soll die South Stream durch andere Länder, ohne Polen gebaut werden, was den Wutfaktor noch erhöht.

    Bezüglich der Ängste der Polen, ist das nur Schaum schlagen, da die Polen genau wissen, dass Russland nicht in Polen einmarschieren wird. Aber da Polen in der NATO (mit Hilfe einiger Millionenzahlungen an gewisse Politiker) Mitglied wurde, müssen Sie in das gleiche amerikanische Propagandahorn stoßen, wie alle NATO Staaten.
    -
    Also bleibt der derzeitig einzige Weg um schnell aus dem Schlamassel wieder herauszukommen, indem der Westen sich "Gönnerhaft" hinstellt und nach der Devise "der Westen ist friedensliebend und kompromissbereit"

  • EINE ZEITUNG TITELT MIT IHRER LÜGENPROPAGANDA:

    Putins offene Arme
    Russland und die von Georgien abtrünnige Region Abchasien kooperieren nun enger. Kritiker befürchten eine Grenzverschiebung.

    Es verzerrt das Bild extrem, wenn man ausblendet, was die Georgier vor 2008 den Abchasen und Südosseten alles angetan haben.
    Das wäre ca. so wie wenn man die Geschichte des 2. Weltkriegs erst ab 1.1.1945 darstellen würde.

    ‘‘…fünftägiger russischer Feldzug gegen Georgien 2008 …‘‘
    Es entstellt die Lage völlig, wenn man die abchasisch-georgische Geschichte erst ab 2008 zu betrachten beginnt. Denn während Jahrzehnten unterdrückten die Georgier die Abchasen (ebenso wie die Südosseten) brutal und siedelten tausende von Georgiern in Abchasien an. 1992 kam es zu einem blutigen Krieg zwischen den beiden Völkern: Die Abchasen wollten die Unabhängigkeit, Georgien schickte seine Soldatenhorden, erlitt aber eine Niederlage. Danach kam es immer wieder zu Scharmützeln zwischen den beiden Staaten.

    2008 attackierte Georgien Südossetien, welches Russland zu Hilfe ruf. Die Russen fügten den Georgiern eine vernichtende Niederlage zu. Danach anerkannt Russland die Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien und ging mit beiden Staaten eine enge Kooperation ein.

    Heute ist Russland der Garant der Freiheit und Unabhängigkeit Abchasiens. Aufgrund dieser Sicherheitsgarantien und der engen wirtschaftlichen Verflechtung wünschen sich die meisten Abchasen eine vertiefte Integration mit Russland.

  • Kesseltreiben gegen deutsche Politiker, die eine andere Russlandpolitik fordern
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    Ein früherer deutscher Diktator benötigte 18 Monate, um vom «umrahmten» Reichskanzler zum Alleinherrscher in Deutschland zu werden. Danach war alles nur noch «alternativlos». Welchen Zeitraum hat Frau Merkel geplant?

    Tatsache jedenfalls ist, dass derzeit alle diejenigen, die als deutsche Politiker in Sachen Russland eine andere Meinung als Frau Merkel und die sie leitende US-Regierung haben, gemobbt werden und politisch ausgeschaltet werden sollen.
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    http://www.seniora.org/krieg-frieden/deutschland/585-kesseltreiben-gegen-deutsche-politiker-die-eine-andere-russlandpolitik-fordern

  • die Ukrainische Militärs und der Geheimdienst müssen wirklich in einem desolaten Zustand sein, wenn sie nicht einmal ihre Agenten mit Kameras ausstatten können um ihre Aussagen zu unterstreichen. Stattdessen werden uns die Bilder der russischen Hilfskonvois gezeigt...

  • @Herr Reiner Vogels

    Jeder verantwortliche russische Regierungschef, egal, ob er Putin heißt oder wie auch immer, muß versuchen, dies mit diplomatischen Mitteln zu verhindern. Und wenn das nicht gelingt, muß er entsprechende militärische Verteidigungsanstrengungen unternehmen.

    Da sehe ich ähnlich. Allerdings stehen keine Nato Truppen in der Ukraine. Ausserdem unternimmt Putin keine militärischen Verteidigungsanstrengungen, sondern militärische Angriffsanstrengungen. Solche Anstrengungen unterscheiden sich m. E. grundsätzlich.

    Schönen Abend noch.

  • Troll,

    >> Wenn die Nato den Krieg gewollt hätte, dann hätte sie doch unzählige Gelegenheiten gehabt, Truppen in die Ukraine zu senden. >>

    Die Nato hat die Hose voll vor einem Krieg in der Ukraine, weil die Russen alle Nato-Stützpunkte in Europa im Nu mit ihren "Iskanders" auslöschen.

    Und die Amis haben von den russischen "Bulavas", "Topol-M" und "Sinevas" die Hose voll !

    Die Nato wird NIEMALS einen Krieg gegen Russen wagen....dafür haben die Schurken nicht die Eier.

    Die Nato kann nur gegen Kamel-Treiber kämpfen, und auch nur dann, wenn die Entfernung zu den Kamelen stimmt !

  • >> Nach Angaben des ukrainischen Außenministeriums überquerten am Montag 85 Fahrzeuge in fünf Konvois die ukrainisch-russische Grenze. >>

    Haben die Ukrainischen Schurken mit ihren Handys Fotos gemacht ?

    Nicht ?

    Also wieder alles Lügen !

    Oder haben die Amis von ihren Satelliten Fotos geschossen ?

    Nein ?

    Dann bestätigen sie nur die Lügen der ukrainischen Schurken !

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