Militäroffensive im Gaza-Streifen
Israel tötet Hamas-Kommandeur

Ein Führer der radikalen Palästinenserorganisation Hamas ist von israelischen Soldaten getötet worden. Er hatte die Großoffensive in Gaza ausgelöst.

HB BERLIN. Die israelischen Streitkräfte haben am Samstag einen Hamas-Kommandeur getötet. Laut Angaben der Streitkräfte erschossen die Soldaten Abde Nabban, als dieser aus dem Flüchtlingslager Dschebalija eine Panzerfaust abfeuern wollte. Bei einer anschließenden Explosion seien drei weitere Palästinenser verwundet worden.

Nabban soll für einen tödlichen Raketenangriff auf die israelische Stadt Sderot in der vergangenen Woche verantwortlich sein. Danach hatte die israelische Armee ihre Großoffensive im Gazastreifen eingeleitet, bei der bisher 92 Menschen getötet wurden. Fast 19 der Opfer waren keine 16 Jahre alt.

Erst am frühen Samstagmorgen waren bei einem Raketenangriff in Chan Junis im südlichen Gazastreifen zwei Palästinenser getötet worden. Wie aus palästinensischen Sicherheitskreisen verlautete, feuerte ein Kampfflugzeug die Rakete auf eine Gruppe von Menschen. Bei den Getöteten handele es sich um zwei Angehörige der Sicherheitskräfte. Sie seien bewaffnet gewesen, hätten aber Zivilkleidung getragen. Die israelischen Streitkräfte erklärten, sie hätten zwei Bewaffnete angegriffen.

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