Militärübung
Nato beginnt Seemanöver im schwarzen Meer

Am Dienstag hat die Nato mit einem umfangreichen Manöver im Schwarzen Meer begonnen. Zeitlich liegt die Übung knapp ein Jahr nach Annexion der Krim. Bei der Übung genutztes Militärgerät soll in Europa bleiben.
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SofiaKnapp ein Jahr nach der Annexion der Krim durch Russland hat die Nato am Dienstag ein Seemanöver im Schwarzen Meer begonnen, an dessen nördlichem Rand die besetzte ukrainische Halbinsel liegt. An der Übung unter Führung der USA beteiligt sich auch Deutschland mit dem Tanker „Spessart“.

Die Nato-Partner und Schwarzmeer-Anrainerstaaten Bulgarien, Rumänien und Türkei sind ebenfalls vertreten. Auch Kanada und Italien haben Schiffe entsandt. Der Verband wolle die Abwehr von Luftangriffen sowie von Attacken mit U-Booten und Speedbooten üben, sagte ein Sprecher der bulgarischen Marine Reuters.

Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland sind angespannt und so schlecht wie noch nie seit dem Ende des Kalten Krieges vor einem Vierteljahrhundert. Die Nato hat die Zahl ihrer Manöver in Osteuropa seit Beginn der Ukraine-Krise massiv erhöht, um Russland abzuschrecken und die Bündnispartner zu beruhigen. Allein die Bundeswehr wird sich dieses Jahr mit mehr als 5000 Soldaten an Übungen in Polen, Ungarn und dem Baltikum beteiligen - so viele, wie noch nie.

Am Montag trafen am Hafen der lettischen Hauptstadt Riga im Vorfeld von Manövern im gesamten Baltikum rund 750 amerikanische Kampf- und Radpanzer ein. Etwa 3000 Angehörige der dritten Infanterie-Division würden ab kommender Woche ebenfalls in der Region erwartet, erklärte das Verteidigungsministerium in Washington. Sie sollten für drei Monate im Baltikum bleiben, um gemeinsam mit den Nato-Partnern Estland, Lettland und Litauen zu üben.

Nach der derzeitigen Planung solle das Militärmaterial aber auch nach diesem Zeitraum in Europa bleiben, hieß es in US-Militärkreisen. Die US-Armee hatte angekündigt, Ausrüstung in Europa zu stationieren, damit die wechselnden Truppen ihr Material nicht jedes Mal verschiffen müssen. Wo in Europa die Panzer und übrige Ausrüstung gelagert werden sollen, ist bislang unklar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Schön, die die NATO Russland weiter bedrängt und "einhegt""
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    Wäre Putin klug gewesen, hätte er sein Geld so verwendet, wie die Chinesen es in Afrika machen und sich in der Ukraine eingekauft - so funktionniert das Spiel heute, ob man es mag oder nicht.
    UND: Putin ist kein Weltverbesserer, er ist Machtpolitiker. Eines seiner Ziele war auch, mehr mit den amerikanischen "Partnern" ins Geschäft zu kommen "auf Augenhöhe". Ihnen würde das sicher nicht gefallen. Die Hinwendung nach China ist doch nur aus der Not geboren. Was er von diesen zu erwarten hat, kann er in Afrika studieren.

    Seiner gestrigen Politik hat er es zu verdanken, dass selbst die einer Aufrüstung nicht zuneigte deutsche Bevölkerung dieser zustimmen wird - zurecht. Die europäische Friedensdividende hat er damit zunichte gemacht und die gedeihliche Weiterentwicklung der Beziehung zur EU, die für beide Seiten von Vorteil wäre.

    Die NATO-Hardliner hat er damit gestärkt und die russlandfreundliche Bundeskanzlerin hat er damit keine andere Wahl gelassen, sich an die Seite Amerikas zu stellen. Amerika hat viel falsch gemacht und Menschenrechte massivst verletzt - nicht nur in jüngster Vergangenheit - zum Schutz der uns in Deutschland und Europa Frieden und Wohlstand sichernden Nachkriegsordnung konnte sie gar nicht anders handeln. Das ist Machtpolitik - von der verstehen Sie ja was - aber auch die Bundeskanzlerin - und das ist gut so.

  • Dann werden die NATO-Schiffe wieder lahm gelegt.

  • Dann werden die NATO-Schiffe wieder lahm gelegt.

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