Militärübung Russland lässt die Muskeln spielen

Provokation statt Deeskalation: Ein weiteres Mal lässt der Kreml eine breitangelegte Militärübung durchführen, während in der Ukraine erbittert gekämpft wird. Etwa 20 Raketen sollen getestet werden.
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Russische Soldaten 2008 in Georgien: An der Grenze zur Ukraine soll wieder einmal eine Militärübung durchgeführt werden. Quelle: dpa

Russische Soldaten 2008 in Georgien: An der Grenze zur Ukraine soll wieder einmal eine Militärübung durchgeführt werden.

(Foto: dpa)

MoskauInmitten der Ukraine-Krise will die russische Armee eine weitere Militärübung starten. Das Manöver finde in der südrussischen Region Astrachan statt, sagte Armeesprecher Igor Klimow am Mittwoch der Nachrichtenagentur Interfax. Die Region liegt mehrere hundert Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Bei dem Manöver sollen nach Armeeangaben verschiedene Raketensysteme getestet werden. Die Übung diene dazu, Luft- und Raketenangriffe zu simulieren. Etwa 800 Soldaten sollten daran teilnehmen. Am Mittwoch sollen laut Klimow etwa 20 Raketen vom Typ S-300 und S-400 getestet werden.

Russland hielt seit Beginn des Ukraine-Konflikts bereits mehrere Militärübungen ab. Kiew wertet die Manöver als Drohgebärden Moskaus. Die ukrainische Regierung und der Westen werfen der russischen Regierung vor, die Separatisten im Osten der Ukraine mit Waffen und Kämpfern zu unterstützen.

  • afp
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6 Kommentare zu "Militärübung: Russland lässt die Muskeln spielen"

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  • Wollen die USA und ihre Propagandamedien einen Krieg in Europa?

    Putin Berater Sergej Glazjew zu den Hintergründen rund um den Ukraine-Konflikt.

    "Die USA wollen einen neuen Weltkrieg anzetteln, weil es für sie von Vorteil ist. Europa soll von einem Krieg verschlungen werden."

    Glazjew, der in der Ukraine geboren und selbst Ökonom ist, kennt sich bestens aus mit den Machtspielen hinter der Bühne, in der Ukraine wie auch in Russland.

    Seine Aussage: Die USA wollen wieder Krieg in Europa. Dabei wäre es besser, wenn die EU mit Russland zusammenarbeiten würde und eine neue Wirtschaftszone von Lissabon bis Wladiwostok gründen würde.

    Dies jedoch will Washington mit allen Mitteln verhindern und ganz Europa von einem Krieg verschlingen lassen. Die Schwächung Europas und Russlands sei im Interesse der USA, die bereits aus den vergangenen Weltkriegen gestärkt hervorgegangen sind.

    Dies sei auch dieses Mal wieder strategisches Ziel der USA. Auf diese Weise könnte sich Washington besser gegenüber China behaupten, von dem für den US-Dollar zunehmend eine Gefahr ausgehe.

    Mit Anspielung an den ersten Weltkrieg wirft Glazjew den USA vor, dass Spiel Englands im vergangenen Jahrhundert zu spielen. "Man stelle die Nationen gegeneinander, verwickele sie in Konflikte und beginne einen Weltkrieg".

    Glazjew weiter: "Russland wurde zum Opfer dieser Politik erkoren, während die Ukraine die Waffe der Wahl und das Kanonenfutter für den neuen Weltkrieg darstellt".

  • Wollen die Anunnakis ( Siehe David Icke ) einen 3. Weltkrieg?

    Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

    Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

    China & Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

    Das westliche Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Krieg ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich wieder eine eigene, neue Weltwährung etablieren zu können.

    Die USA ist im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
    Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

    Die USA tauschen seit Jahren weltweit wertvolle Rohstoffe gegen „wertlose“ Dollar!

    Mit ihrer Weltährung Dollar musste jedes Land im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

    Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

    In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära war Washington in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

    Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

    Er bekämpfte das alte System.

    Aus diesem Grund ist Putin den USA bzw. deren Regierungen ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Medien verteufelt.

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

  • Ich weiss nicht wem Putins Militär wirklich Angst einjagen soll. Da herrscht ja wohl eher Masse als Klasse. Die russische Armee hat sich ja schon gegen das winzige Georgien mehr als blamiert. Schrott wird flott kann man da nur sagen

  • Dieses ständige darstellen der militärischen Macht scheint Putin zu beflügeln!

    Das ganze Machtgehabe ist aus den letzten Jahrhunderten und eigentlich sollten wir alle weiter, viel weiter sein!

    Wenn Putin gewillt wäre, dann würde er auf die Forderungen eingehen wie z.B. die OSZE als Kontrolleure der Grenze einsetzen, Anerkennung des Staates Ukraine und vor allem aufhören mit Waffenlieferungen!!!!

    So einfach wäre es und trotzdem macht er es nicht, weil er genau das vorhat, er will allen zeigen wie toll er ist!

    In Russland wäre das Geld dieser ganzen Manöver sicher besser investiert wenn er die Infrastruktur und die Industrieanlagen auf Vordermann bringen würde. Wenn er den Menschen mehr Demokratie zubilligen würde und vor allem wenn er die Menschenrechte achten würde!

    Wäre ein guter Anfang und vor allem wenn er endlich vernünftig an einen Tisch sitzt und so verhandelt, dass man seinen Worten auch mal glauben kann!

  • Militärübung Russland lässt die Muskeln spielen.

    Wie kann es eine Mittelmacht wie Russland wagen, seine Muskel zu zeigen?

    Russland besitzt ein rissiges Arsenal an Atomwaffen? Ob einsatzbereit oder nicht.
    Russland verfügt über eine Truppenstärke von ca. 1.130 000 Mann, und da sprechen die USA von einer Mittelmacht?
    Europa und ganz speziell die BRD dürfen Russland nicht unterschätzen und schon gar nicht sich in die inneren Angelegenheit Russlands ein zu mischen, dies wäre Tödlich, Angesicht dieser Überlegenheit.

  • Gähn! Mal wieder die übliche Stimmungsmache! Einfach nur ermüdend, wenn es nicht so ärgerlich wäre und ein anderer Zweck als eskalierende Aufhetzung einfach nicht erkennbar ist. Machen doch eigentlich nur die bösen Russen - oder?

    Astrachan ist von der ukrainischen Grenze ca. 700 km Luftlinie entfernt. Eine Entfernung von einigen hundert Kilometern wird wohl richtig erwähnt, aber warum wird ein Foto aus dem Jahre 2008 in den Text eingefügt mit dem vielsagenden Untertitel, an der Grenze zur Ukraine soll mal wieder ein Manöver stattfinden? Bei den S-300 und S-400-Raketen handelt es sich übrigens, im Internet für jedermann leicht zu recherchieren, um Luftabwehrraketen, wie Israel sie im Rahmen des Iron Dome tagtäglich zur Abwehr hintertückischer Hamas-Präsente einsetzt. Ihre Reichweite beträgt bis zu 400 km. Das Raketentestgelände befindet sich nun mal bei Astrachan, so dass derartige Raketen schon seit langem eben dort getestet werden. Die Entfernung zur Ukraine spielt dabei nicht die geringste Rolle, im Guten wie im Bösen nicht. Es werden nicht eine oder zwei Raketen getestet, sondern 20, weil es darum geht, die Fähigkeit zur gleichzeitigen Abwehr mehrerer Angriffsflugkörper zu testen. Dafür braucht man locker schon mal ein paar hundert Mann, und es ist eine blödsinnige Irreführung in diesem Zusammenhang von einem breitangelegten Manöver zu sprechen, während es sich nur um einen Test handelt, wie er ähnlich schon mehrfach stattgefunden hat. Verständlich ist es andererseits schon, dass diese Veranstaltung ein Muskelspiel genannt wird, wenn man selber zur Verteidigung doch nur verrottete Schutzwesten aufzubieten hat.

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