Milliarden für den asiatischen Wirtschaftsraum
Japan will Asiens Wirtschaft aufpäppeln

17 Mrd. Dollar (fast 13 Mrd Euro) will Japan angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise in den asiatischen Wirtschaftsraum pumpen, kündigte Regierungschef Taro Aso am Samstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos an. 100 Mrd. Dollar sollen außerdem dem IWF zu Entwicklungshilfezwecken bereitgestellt werden.

HB DAVOS. "Asien hat das weltweit größte Entwicklungspotenzial", sagte der Premierminister. In Davos beraten noch bis Sonntag etwa 2500 Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik über die Krise.

Japan werde auch für den Internationalen Währungsfonds (IWF) 100 Mrd. Dollar von seinen Währungsreserven bereitstellen, die Entwicklungsländern zugutekommen sollen. Der Regierungschef rief andere Industriestaaten dazu auf, diesem Beispiel zu folgen. Japan werde auch seinen Verpflichtungen für die Entwicklungshilfe etwa für Afrika trotz der Wirtschaftskrise nachkommen.

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