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Milliardenauftrag: Größter Waffendeal aller Zeiten - USA rüsten Saudis auf

Die Furcht vor Iran veranlasst die Golfstaaten, allen voran Saudi-Arabien, zu gewaltigen Ausgaben. Das Emirat steht kurz davor, sich in den USA für einen hohen Milliardenbetrag mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern einzudecken. Trotz aller politischer Brisanz, das Timing könnte kaum besser sein – das US-Haushaltsdefizit bewegt sich in Rekordhöhen.

Ein Kampfflugzeug vom Typ F-15: Saudi-Arabien kauft für etliche Milliarden in den USA ein. Quelle: ap
Ein Kampfflugzeug vom Typ F-15: Saudi-Arabien kauft für etliche Milliarden in den USA ein. Quelle: ap

KAIRO/WASHINGTON. Washington will mit Saudi-Arabien das größte US-Waffengeschäft aller Zeiten abschließen. Dabei sollen innerhalb von zehn Jahren Kampfflugzeuge und Hubschrauber für umgerechnet 48 Mrd. Euro an Saudi-Arabien geliefert werden, berichtet das „Wall Street Journal“. Die Regierung wolle in den nächsten Tagen den Kongress offiziell informieren. Widerstand werde nicht erwartet.

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Verbindlich festlegen wolle sich das Königreich aber nur auf etwa die Hälfte des Betrags, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Montag. Ihren Worten zufolge umfassen die Order von Boeing 84 neue F-15-Kampfjets und 70 Apache-Hubschrauber sowie von der United-Technologies-Tochter Sikorsky Aircraft 72 Black-Hawk-Helikopter.

Die US-Regierung sieht die Waffenlieferung an das Königreich als Teil ihrer Bemühungen, die Verbündeten in der Auseinandersetzung mit Iran zu stärken. Zudem könnten durch den Verkauf bis zu 77000 Jobs in den USA gesichert werden. Ein Umstand, der angesichts der hohen Arbeitslosenrate von 9,6 Prozent in den USA der Regierung wie gerufen kommt.

Laut „Wall Street Journal“ wird zudem darüber verhandelt, dass die USA für 24 Mrd. auch die saudische Marine modernisieren und das Raketenabwehrsystem Thaad verkaufen. Auch diese Geschäfte sind im Hinblick auf einen möglichen iranischen Angriff zu sehen. Israel, das Waffenverkäufe an Saudi-Arabien stets ablehnte, scheint inzwischen einverstanden zu sein. Die amerikanischen Waffensysteme beinhalten keine Langstreckenkomponenten, die Israel bedrohen können. Zudem steht Jerusalem kurz davor, selbst seine Luftwaffe zu modernisieren.

Zuvor hatte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums gesagt, der Kongress werde voraussichtlich kommende Woche das langerwartete Geschäft mit den Saudis bekanntmachen. Zu Details wollte er sich nicht äußern. Im Anschluss an die Bekanntmachung haben die Parlamentarier 30 Tage Zeit, um Einspruch gegen ein Geschäft zu erheben. Üblicherweise kommt es aber nicht zu Bekanntmachungen, wenn die Abgeordneten nicht in weiten Teilen bereits einverstanden sind.

  • 14.09.2010, 12:45 UhrAnonymer Benutzer: morchel

    eins finde ich an den amerikanern beeindruckend in ihrer Grundhaltung sind sie ehrlich,da kommt man nicht dran vorbei,so und nicht anders gehts in der geschäftswelt ab.Nach wie vor sind sie mit den biG STiCK in der Lage diese Politik erfolgreich umzusetzen.das ist so an diese Wahrheit kommt keiner vorbei.Also wie auch immer ohne Amerike geht nichts in dieser Welt.Mit diesen wissen kann man auch die Amerikanische Wirtschaft real einschätzenDollar hin oder her,der finanzgau ist systembedingt und unendliches Wachstum gibt es nicht,das geht zu lasten des klimas und so werden wir zurecht gestutzt auf normales überleben,oder der Mensch als irrläufer der Evolution.

  • 14.09.2010, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: mono

    @bommel, wieso erst 2012, welcher Ratio folgt diese Vermutung?
    @Maximilian, ist die Furcht vor einer Atombombe in den Händen von Ahmadinedschad wirklich Schwachsinn?.

  • 14.09.2010, 11:37 UhrAnonymer Benutzer: bommel33

    2012 wird einen großen krieg dort unten geben. ganz klar. und der wird wahrscheinlich zum 3. wk ausarten.

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