Milliardenkredit: Troika geht Geldwäschevorwürfen nach

Milliardenkredit
Euro-Gruppe stützt Zyperns Hilferuf an Russland

Troika geht Geldwäschevorwürfen nach

Das Schreiben des Schreiben des Bundesfinanzministeriums geht auf eine Anfrage der Grünen-Haushaltsexpertin Priska Hinz zurück. Sie hatte um Aufklärung über den Verhandlungsstand und nähere Einzelheiten zu den Geldwäschevorwürfen gebeten.

Im Antwortschreiben des Ministeriums heißt es, die Troika befasse sich intensiv mit dem Thema. Mitte Dezember hatten Vertreter des Ministeriums im Bundestags-Haushaltsausschuss noch berichtet, ein Prüfbericht der Experten des Europarates (Moneyval) über Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sei zu dem Schluss gekommen, das Zypern im Vergleich zu anderen Euro-Staaten nicht schlechter sei.

Danach hatte der "Spiegel" über einen Report des Bundesnachrichtendienstes berichtet, wonach das Land ein "Einfallstor für Geldwäscheaktivitäten in der EU" sei.

Hinz sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Minister Schäuble muss darauf dringen, dass die Vorwürfe der Geldwäsche rasch geklärt werden und dass die Anti-Geldwäsche-Standards in Zypern transparent und nachvollziehbar umgesetzt werden."

Die Regierung in Nikosia hat den Geldwäscheverdacht mehrfach zurückgewiesen, auch unter Berufung auf den Moneyval-Bericht. Dem Reuters vorliegenden Gutachten vom 27. September 2011 zufolge haben die Moneyval-Experten festgestellt, dass Zypern die international vereinbarten Standards im Kampf gegen Geldwäsche größtenteils einhält.

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Kommentare zu " Milliardenkredit: Euro-Gruppe stützt Zyperns Hilferuf an Russland"

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  • Einen Trost habe ich ja. Noch ein paar hundert Milliarden und wir stecken so tief in der Schei.., dass dann schluss mit Rettung ist. Wenn hier nix mehr zu holen ist, müssen sich die Eurofanatker eine andere Geldquelle suchen.
    Apropos Rettung, wo stellen wir dann den Rettungsantrag?
    Wahrscheinlich werden unsere europäischen Freunde sich wieder daran erinnern, dass wir ja alle Nazis sind und Nazis hilf man nicht.


  • Seh ich auch so, ein Volldeppenvolk, mit Zubehör.

  • Die "Wähler" denken nicht, das haben sie längst verlernt oder nie gekonnt. Es wird für sie gedacht,und auf zwar eine Art und Weise, dass ihnen nicht nur das Denken vergeht, sondern auch das Hören und Sehen, nicht besser als die drei bekannten Affen.
    Jetzt darf sich der gemeine Wähler z.B. aufregen über Sexismus, festgemacht an Brüderles "Bargesprächen".
    Die Riesenzahl an Kommentaren und das Getwittere zeigen wofür sich die "Masse" der Wähler wirklich "interessiert".
    Ob durch "Eurorettung" Milliarden im versiften Süden versenkt werden. Wen kümmert das? Eine winzige Minderheit. In Niedersachsen vielleicht 1,1% der Wahlbürger, die schon längst keine Bürger mehr sind, und ihre eigenen Interessen im Auge haben, sondern nur noch Wahlschafe, die zur Schur getrieben werden, wenn ihnen nichts schlimmeres passiert und sie auf der Schlachtbank landen, um ausgeweidet zu werden.

  • "Die Regierung Zyperns hat dabei die Unterstützung der Eurogruppe"

    Was heißt das konkret? Heißt das, die Euro-Grupe (also auch Deutschland) besichert den Kredit und haftet, wenn er nicht zurückgezahlt wird? Dass würde zu Schäubles bisheriger unsauberer Strategie in der Euro-Krise passen: In der Öffentlichkeit den (wenn auch vergleichweise zahmen) Widerstandkämpfer mimen und unter dem Tisch gleichzeitig die zukünftige deutschen Steuerkasse plündern und (natürlich alternativlos) an Zocker, Ignoranten und Mafiosi verschenken .


  • Welch interessantes Geplänkel / Schaulaufen.


    Spätestens wenn insgeheim die israelische Regierung bei der Bundesregierung anklopft und seine Finanzgelder dubioser israelischer Oligarchen rettet, siehe hierzu auch juengste Verlautbarung israelischer Finanzminister zur "EU Intergration/ Solidaritaet" , rutscht Berlin auf dem Kotauteppich 17 MRD Hilfe aus und stellt sich solidarisch weltmännisch.

    Nehme Wetteinsätze entgegen....

  • Hat man ja in Niedersachsen gesehen. Wie viel % hatten noch mal die "Freie Wähler" als ESM-skeptosche Partei?
    ;-)

  • Das mit der Geldwäsche ist doch schon wieder so ein Trick des USA-hörigen IWF um das Land wieder als Schurkenstaat dazustellen und seine Verhandlungsposition zb in Sachen Explorationsrechte bei Erdöl und Ergas entscheidend zu schwächen. In Deutschland leben doch viel mehr Russen als in Zypern und die investieren doch zB rund um Berlin auch kräftig. Und geldswäschemäßig ist Deutschland doch laut EU-Berichten doch alles andere als ein Musterkabe. Was soll die Scheinheiligkeit. Die Russen werden zahlen, da sie an den Erdöl- und Erdgasmarkt heranwollen. Das Spiel geht schon seit 2007 zwischen USA und Russland und befindet sich jetzt wohl in der entscheidenden Phase. Die Amis sind raus aus dem Spiel.

  • Naja, das Deutsche Volk hat ja diese Regierung gewählt, die diesen Eurosozialismus fördert. Also ist es nur logisch, dass das Deutsche Volk es verdient hat, dass es für halb Europa den Finanzausgleich zahlt. Mit der schönen Niedrigzinspolitik unterhalb der Inflationsrate werden ja schon die Sparkonten geplündert. Als nächstes zieht die Inflation kräftig an und kassiert so die Rentner ab, deren Rente leider eingefroren werden muss: Und die nächste Wahl wird wieder so ausgehen, dass die Eurosozialisten die Mehrheit haben. Ich möchte nicht so sehr auf die Politiker schimpfen. Mich interessiert vielmehr, was sich die Wähler so denken, bzw. ob sie überhaupt denken.

  • So isses.
    Das Plündern hört aber auf, wenn wir arm sind. Oder, bis wir uns zur Wehr setzen.

  • Wie vorherige Meldungen. Zuerst wehrt sich die Bundesregierung, oder tut so um zuhause zu punkten, dann knicken die aber doch ein und verpulvern die deutschen Steuergelder.

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